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NRW: Rechtsradikaler sprengt sich nach Polizeirazzia und Festnahme selbst in die Luft

Mord oder Totschlag? Das ist der juristische Unterschied

Tödliches Drama in NRW!

Ein 69-Jähriger ist am Donnerstagvormittag (11. August) in einem Wald bei Attendorn (NRW) bei einer Explosion ums Leben gekommen. Wie der ermittelnde Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Siegen gegenüber unserer Redaktion bestätigt, ist nach ersten Erkenntnissen von Selbstmord auszugehen.

NRW: Polizei ermittelte bereits am Vortag gegen den 69-Jährigen

Schon am Mittwoch (10. August) waren die Beamten der Polizei Hagen wegen dem 69-Jährigen im Einsatz. Aufgrund von Zeugen-Hinweisen hatten sie die Wohnung des Mannes in Attendorn wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz durchsucht.

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Dabei hatten sie einige funktionsfähige Waffen und intakte Munition sichergestellt. Eine Untersuchung der Gegenstände stehe weiterhin aus.

Doch das war nicht alles, was die Polizisten in seiner Wohnung fanden: Sie stellten Gegenstände und Dokumente sicher, die der Oberstaatsanwalt gegenüber unserer Redaktion als „rechtsgesinnt“ bestätigt. Noch am Mittwochabend wurde der Attendorner vorläufig festgenommen und ein Haftbefehl gegen ihn verhängt. Er wurde zunächst unter Auflagen auf freien Fuß gesetzt.

Noch bevor der Mann aber von seiner konkreten Strafe in Kenntnis gesetzt werden konnte, hatte er sich am Donnerstagvormittag in einem Wald in Sauerland in die Luft gesprengt.

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NRW: Mann war der Polizei bereits im Vorfeld bekannt

Anwohner hatten bei der Polizei Hagen eine Explosion gemeldet. Am Tatort angekommen, konnten die Einsatzkräfte nur noch den Tod des 69-Jährigen feststellen.

Laut Informationen der „Bild“ soll der Mann einen eigenen Sprengstoffbunker im Wald besessen haben, in dem er sich am Donnerstag selbst tötete. Die Polizei alarmierte Sprengstoffexperten, weil weitere Sprengfallen im Wald vermutet wurden.

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Der rechtsgesinnte Mann aus Attendorn soll für die Polizei allerdings kein Unbekannter gewesen sein. Schon vor einigen Jahren war der Mann unter anderem wegen unerlaubten Waffenbesitzes auffällig geworden. Er soll weder einen Waffenschein, noch eine Waffenbesitzkarte gehabt haben.

Der Oberstaatsanwalt vermutet, dass dem 69-Jährigen aus NRW der Druck der Straferwartung „zu viel geworden“ sei und er sich deshalb selbst tötete. (lim)