Lost Places in NRW: Fotograf sieht schauderhafte Szenen „Aus den Angeln gerissen und zertrümmert“

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Während sich einige gruseln, werden viele Menschen von Lost Places regelrecht angezogen. Ein Fotograf aus NRW widmet den schaurigen Plätzen nun sogar ein ganzes Buch.

Dabei bietet NRW mit seinen Industriegebieten besonders viele Möglichkeiten für Lost Places.

Lost Places in NRW: Fotoband über das Ruhrgebiet

Menschenleer, eine ehe bedrückende Stimmung und das auch noch begleitet von merkwürdigen Geräuschen. Klingt nicht gerade nach einer spaßigen Zeit. Dennoch haben Lost Places auf viele Menschen eine magische Wirkung.

Die „WAZ“ stellt einen Fotografen aus NRW vor, dessen Liebe für kuriose Gegenden den Stoff für sein erstes Buch liefert.

Daniel Boberg aus Hamm machte sich im vergangenen Jahr auf Entdeckungstour durch das Ruhrgebiet und stieß dabei auf viele verlassene Orte. Er dokumentierte unter anderem Industrieruinen, ein früheres Restaurant und einen Bauernhof.

Bei seinen Ausflügen zu den Lost Places spürte der Fotograf, trotz Routine immer wieder den Nervenkitzel. Etwa bei seinem Besuch in der Kokerei Alma in Gelsenkirchen-Ückendorf, in der bis 1963 gearbeitet wurde. „Türen und Fenster wurden aus den Angeln gerissen und zertrümmert. Hier möchte ich nicht aufräumen müssen“, beschreibt er.

Lost Places in NRW: Faszination des Vergänglichen

Am meisten interessieren ihn die Spuren von Menschen aus längst vergangenen Zeiten. Laut „WAZ“ ist es eben diese Vergänglichkeit, die Boberg fasziniert. Deswegen trägt sein Buch auch den Titel Verlassene Orte im Ruhrgebiet. Lost Places - Die Faszination des Vergänglichen.

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Der Fotoband umfasst rund 170 Aufnahmen der von verlassenen Orten. Weitere Hintergründe liefert der Artikel aus der „WAZ“. (neb)