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Flughafen Köln/Bonn: Chaos geht weiter! Polizei ruft sogar Verstärkung

Flughafen Köln/Bonn: Chaos geht weiter! Polizei ruft sogar Verstärkung

© Thomas Banneyer/dpa

Das sind unsere Flughäfen in NRW

Jedes Jahr starten oder landen mehrere Millionen Passagiere an deutschen Flughäfen. Im Jahr 2020 wurden an deutschen Flughäfen 247,8 Millionen Passagiere befördert. Viele von ihnen auch von NRW aus. Doch welche Flughäfen gibt es in NRW? Wir zeigen sie euch.

Am Flughafen Köln/Bonn gehen die Passagiere so langsam auf die Barrikaden!

Denn beim Chaos am Airport ist nach wie vor kein Ende in Sicht. Am Wochenende vom 23. bis 24. Juli ist einigen Passagieren der Geduldsfaden endgültig gerissen. Sie sorgten in den Warteschlangen im Flughafen Köln/Bonn für Krawall, sodass sich die Polizei einschaltete!

Flughafen Köln/Bonn: Wartezeiten von bis zu sieben Stunden

Schon seit Mai gibt es an Deutschlands Flughäfen massive Personalprobleme, was unbesetzte Schalter und lange Warteschlangen zur Konsequenz hat. Der Grund: es gibt aktuell so viele Krankheitsausfälle und so wenig Personal wie nie. Der Massenandrang der Reisenden zur Sommerferienzeit hat die Probleme laut der Deutschen Presse Agentur (dpa) weiter verstärkt.

Schon am Freitag (22. Juli) alarmierten Mitarbeiter des Airports die Polizei Köln, weil einige Reise sich aggressiv verhalten hatten. „Wir haben festgestellt, dass in unserem örtlichen Zuständigkeitsbereich – dem Areal vor den Sicherheitsschleusen – sich die Warteschlangen extrem verlängert haben. Und es im Einzelfall zu Versuchen kommt, unbefugt den Sicherheitsbereich zu betreten“, berichtete ein Sprecher der Kölner Polizei beim „WDR“.

Prompt folgte für die Vordrängler die heftige Konsequenz: Sie mussten sich wieder ganz hinten anstellen. Und das war bei den mehreren hundert Meter langen Schlangen richtig bitter. Wartezeiten von bis zu sieben Stunden waren für manche Fluggäste die heftige Realität. Manchen spielten dabei die massiven Flugverspätungen in die Karten, andere konnten am Gate angekommen ihrem Flieger nur noch hinterherwinken.

Um das Chaos zu regeln, hatte die Polizei sogar Verstärkung angefordert.

Flughafen Köln/Bonn: Ärger beim Flughafentransfer

Für Familien mit kleinen Kindern und Menschen mit Handicap richtete das Flughafenpersonal deshalb sogar zusätzliche Schlangen ein, um die Wartezeiten für sie zu reduzieren. Doch im Chaos stellten sich hier auch andere Passagiere an, die die Polizei wieder wegschicken musste, heißt es weiter.

Doch nicht nur Reisende am Flughafen Köln/Bonn mussten viel Geduld und ruhige Nerven mitbringen: Schon auf dem Weg zum Airport wurden viele Urlauber gefrustet. Denn in Richtung Flughafen waren am Freitag (22. Juli) alle S-Bahnen ausgefallen. Außerdem fuhren die Regionalbahnen nur ein Mal pro Stunde.

Wer darauf hofft, dass der Flughafen Köln/Bonn bald Entwarnung gibt und sich das Chaos wieder normalisiert, wird bitter enttäuscht: Wie ein Flughafensprecher dem „WDR“ mitteilt, ist erst mal keine Entspannung in Sicht.

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Am Montag (25. Juli) wird Rheinland-Pfalz als nächstes Bundesland in die Sommerferien starten und den Massenandrang am Flughafen Köln/Bonn weiter verstärken. (lim mit dpa)