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Düsseldorf: Geflüchtete Frau auf Hotelschiff vergewaltigt – nur Ukrainer untergebracht

Gewahrsam? Festnahme? Was diese Polizei-Begriffe wirklich bedeuten

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Düsseldorf. Furchtbarer Verdacht in Düsseldorf.

Zwei Männer sollen am 6. März eine junge Frau auf einem Hotelschiff in Düsseldorf vergewaltigt haben. Bei dem jungen Opfer handelt es sich nach Angaben einer Polizeisprecherin um eine Geflüchtete.

Düsseldorf: Zwei Männer nach mutmaßlicher Vergewaltigung festgenommen

Einem Bericht der „Bild“ zufolge soll die es sich um eine 18-Jährige aus der Ukraine stammen. Das wollte die Staatsanwaltschaft Düsseldorf am Dienstag auf Anfrage von DER WESTEN weder bestätigen noch dementieren.

Auf die Frage, in welcher Verbindung die mutmaßlichen Täter (26 und 37) zu dem Opfer stehen, teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft mit, dass alle drei als Flüchtlinge auf dem Schiff untergebracht waren.

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Das ist die Stadt Düsseldorf:

  • erhielt 1288 das Stadtrecht
  • Landeshauptstadt von NRW, gehört zu den Wirtschaftszentren Deutschlands
  • mit 646.000 Einwohnern (Stand: Dezember 2019) die zweitgrößte Stadt in NRW
  • besteht aus zehn Stadtbezirken, die in 50 Stadtteile unterteilt sind
  • Oberbürgermeister ist Stephan Keller (CDU)

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Die beiden Tatverdächtigen wurden festgenommen und sitzen mittlerweile in Untersuchungshaft. Ihnen wird vorgeworfen, die junge Frau am 6. März nacheinander vergewaltigt zu haben.

„Die Ermittler gehen nicht von einer gemeinschaftlichen Tat aus“, teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Düsseldorf gegenüber DER WESTEN mit.

Flüchtlinge auf Hotelschiff in Düsseldorf untergebracht

Das betroffene Hotelschiff „Oscar Wilde“ liegt auf der rechtsrheinischen Uferpromenade in Düsseldorf. Auf dem Schiff sind nach Angaben der Stadt Düsseldorf derzeit ukrainische Flüchtlinge untergebracht.

Aktuell seien dort 88 Geflüchtete untergebracht, davon 58 weibliche und 30 männliche Personen, sagte eine Sprecherin der Stadt gegenüber DER WESTEN.

Wie die Belegungssituation am 6. März war, sei derzeit allerdings unklar.

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Weiter teilte die Stadt gegenüber der „Rheinischen Post“ mit: „Die Geflüchteten sind in den einzelnen Zimmern nach Geschlechtern getrennt untergebracht, sofern es sich nicht um Familien handelt. Eine getrennte Unterbringung von Geflüchteten nach Geschlechtern in den Unterkünften ist nicht üblich.“ (ak mit dpa)