Aufstand mit Eisenstangen: Asylsuchende bedrohen Heim-Personal und verletzen Bundespolizisten schwer

In der Zentralen Unterbringungseinrichtung an der Depotstraße in Rees-Haldern ist es am Samstag zu einem Aufstand der Bewohner gekommen. (Archivbild)
In der Zentralen Unterbringungseinrichtung an der Depotstraße in Rees-Haldern ist es am Samstag zu einem Aufstand der Bewohner gekommen. (Archivbild)
Foto: Konrad Flintrop / FUNKE Foto Services

Rees. Sie bewaffneten sich teils mit Eisenstangen, bedrohten Sicherheitspersonal, schlugen Fenster ein und zertrümmerten Möbel: In der Zentralen Unterbringungseinrichtung an der Depotstraße in Rees-Haldern randalierten am Samstag acht Bewohner.

Die Männer (18 bis 28 Jahre) waren laut Polizei vorher im Ort einkaufen gewesen. Als sie gegen 13.30 Uhr zurück kamen, griffen sie an.

Personal verschanzte sich im Wachraum

Das Personal konnte sich in den gesicherten Wachraum zurückziehen und die Polizei rufen.

Die Beamten der Klever Polizei rückten mit Unterstützungskräften der Bundespolizei und aus dem Kreis Wesel an.

Polizist erleidet Fußbruch

Es gelang den Polizisten, alle acht Männer zu überwältigen. Ein Bundespolizist erlitt dabei einen komplizierten Fußbruch, sagt ein Polizeisprecher auf Nachfrage von DER WESTEN.

Die Angreifer wurden in Polizeigewahrsam genommen. Es erwartet sie ein Strafverfahren wegen Schweren Landfriedenbruchs, Widerstandes, Bedrohung, Körperverletzung und Sachbeschädigung.

Gründe noch unbekannt

Näheres dazu, wie es zu dem Aufstand kommen konnte, kann die Polizei am Sonntag noch nicht sagen.

Die NRZ berichtet, die erst am Freitag angekommenen Flüchtlinge hätten sich darüber aufgeregt, in der völligen Abgeschiedenheit von Haldern gelandet zu sein - im laufenden Asylverfahren kaum auffindbar und zudem noch ohne Handyempfang.

Die Kripo ermittelt.

(lin)

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