„Armes Deutschland“ bei RTL2: Laura (11) lebt zwischen toten Ratten – ihre Mutter macht DAS daneben

Die Familie von Laura
Die Familie von Laura
Foto: RTL2

Mainz. Es sind Zustände, wie man sie sich im schlimmsten Albtraum nicht vorstellen mag. Ein Haus in einem kleinen Dorf nahe Mainz. Auf 190 Quadratmetern leben hier acht Menschen. Wobei leben vielleicht nicht das richtige Wort ist. Vermüllen würde es eher treffen. Der Boden der Küche ist kaum noch zu sehen. Überall Müll, benutzte Windeln, vergammelte Essensreste. Tote Ratten und Mäuse verrotten auf der Arbeitsplatte, direkt neben dem versifften Wasserkocher.

Es ist das Zuhause von Laura. Gerade einmal elf Jahre ist das Mädchen alt. RTL2 begleitet sie und ihre Familie für die Sendung „Armes Deutschland - deine Kinder“.

Armes Deutschland: Gerade einmal 3,80 Euro pro Tag

Sie und ihre Geschwister leben von dem kleinen Einkommen des Vaters und Hartz IV. Gerade 3,80 Euro bleibt der Familie pro Tag und Person. Viel zu wenig. Doch, und das ist überraschend, am Essen mangelt es den Kindern nicht. Jeden Abend ist etwas da. Doch für Ordnung, Sauberkeit oder zumindest ein hygienisches Bad reicht es nicht.

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Mutter hat Asthma und raucht

Warum? Das wird nicht klar. Mutter Andrea (53) übt sich in Ausreden. Sie habe Herzprobleme und Asthma. Könne nicht so viel stehen. So reiche es halt auch nicht zum Putzen. Zum Rauchen dafür schon. Bei Asthma vielleicht nie die beste Idee. „Ich würde alles gerne anders machen. Aber es ist ja nicht zu ändern, geht halt nicht. Es ist einfach ein tiefes Loch. Ein tiefes Loch, in das du fällst und kommst einfach nicht an“, sagt die 53-Jährige.

Laura arbeitet für Süßes und Hundefutter

Ein tiefes Loch, in das sie fällt und ihre Kinder mitzieht. Ihrer ältesten Tochter wurden die Kinder entzogen, ihre zweitälteste hat noch nie gearbeitet. Laura jedoch kämpft noch. Jeden Tag geht sie mit ihrem Mischlingshund Gassi. Schaut bei ihrem Nachbarn vorbei, dem sie manchmal für fünf Euro beim Unkrautjäten hilft. Geld, mit dem sie Futter für ihren Hund und ab und an Süßigkeiten für sich kauft.

„Ich schäme mich ein bisschen dafür. Und darum lade ich nur Freunde ein, die ich schon kenne“, sagt sie mit trauriger Stimme. Viele sind es nicht. Zu abschreckend ist das 190-Quadratmeter-Haus. Hoffnung jedoch scheint in weiter Ferne. Dafür müsste ihre Mutter aus ihrem Loch rauskommen. Und das scheint derzeit ausgeschlossen.

 
 

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