„Aktenzeichen XY“ im ZDF: Vergewaltigung von Mädchen (16) in Wuppertal – Ende der Sendung sorgt für Überraschung

Mit einem Phantombild sucht die Polizei nach dem mutmaßlichen Vergewaltiger.
Mit einem Phantombild sucht die Polizei nach dem mutmaßlichen Vergewaltiger.
Foto: Polizei Wuppertal

Wuppertal. Bei einem Vergewaltigungsfall in Wuppertal hat die Polizei möglicherweise eine heiße Spur, dank Hinweisen aus der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“.

Was war geschehen? Das 16-jährige Mädchen, in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ Nadine genannt, war auf dem Heimweg einer Party. Sie wollte zwischen 3 und 4 Uhr am 10. Februar 2018 die Schwebebahn nehmen. Weil diese jedoch nicht fuhr, wartete sie an der Schwebebahnstation Vohwinkel auf eine Freundin, die sie abholen wollte.

ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“: Neue Hinweise in Wuppertaler Vergewaltigungsfall

Doch dann erlebte sie einen Alptraum. Ein unbekannter Mann tauchte plötzlich auf, überfiel und vergewaltigte sie. Nadine offenbarte sich anschließend einer Freundin, zeigte die Vergewaltigung bei der Polizei an. „Wir gehen davon aus, dass es ein Zufallsopfer war. Sie war zur falschen Zeit am falschen Ort“, so Kommissar Sebastian Sternberger von der Kripo Wuppertal in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“.

Doch ein Detail lässt die Ermittler rätseln. Nach der Vergewaltigung drohte der unbekannte Täter: „Nadine, wenn du zur Polizei gehst, bringe ich dich um.“, so Kommissar Sebastian Sternberger. Er nannte das Mädchen auch schon vor der Tat mit dem Vornamen, ohne dass sich das Mädchen erinnern könnte, den fremden Mann zu kennen.

Die Polizei vermutet, dass er den Namen aus den Sozialen Netzwerken kennt. Dort hatte Nadine unter ihrem Klarnamen Werbung für die vorher von ihr besuchte Party gemacht.

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Bislang hatte die Öffentlichkeitsfahndung keinen Erfolg gebracht, so der Kommissar. Doch am Ende der Sendung die große Überraschung.

Als Alfred Hettmer vom LKA München wie immer zum Abschluss bei „Aktenzeichen XY“ einen Überblick über die eingegangenen Hinweise gab, die positive Nachricht. Es seien viele Hinweise zum Fall eingegangen. Besonders zwei völlig unabhängig voneinander eingegangene Anrufer hatten gesagt, dass sie den mutmaßlichen Vergewaltiger kennen.

Der LKA-Beamte versichert: „Unsere Kollegen werden nun im Hintergrund die Angaben überprüfen und abklären, was genau an diesem Hinweis dran ist. Er ist jedoch sehr konkret.“

Der Täter wird wie folgt beschrieben:

  • Anfang 20, ca. 1,80 bis 1,85 Meter groß
  • normale Statur, hatte kurzes schwarzes Haar, braune Augen
  • sprach akzentfreies Deutsch
  • besonderes Merkmal: Er hatte eine kleine Lücke an der rechten Augenbraue und trug einen blauen Kapuzenpullover.

Anrufe bei Staatsanwaltschaft

„Seit der Sendung sind bei uns 20 Anrufe eingegangen“, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wuppertal der „Rheinischen Post“. Auch der TV-Sender habe weitere Hinweise, aber noch ist unklar, ob sie zu einem Verdächtigen führen.

Auch sei für Hinweise eine Belohnung von 3.000 Euro ausgesetzt.

 
 

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