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A1 im Ruhrgebiet: Lkw rast in Stauende mit Gefahrgut ++ Fahrer in Lebensgefahr ++ Lange Sperrung

Rettungsgasse: So bildest du sie richtig

Wenn sich der Verkehr außerorts staut, muss in Deutschland eine Rettungsgasse gebildet werden. Das musst du dabei beachten.

Bei einem schweren Unfall auf der A1 im Ruhrgebiet hat sich am Freitagnachmittag ein Lkw-Fahrer (35) aus Lippstadt lebensgefährlich verletzt.

Der 35-jährige Lkw-Fahrer hatte den stockenden Verkehr vor sich auf der A1 im Ruhrgebiet nicht bemerkt und raste ungebremst in das Heck eines anderen Lkw.

Der wurde durch die immense Wucht des Aufpralls auf einen Sattelschlepper mit Gefahrgut geschoben! Die Autobahn musste bei Gevelsberg in Richtung Bremen stundenlang gesperrt werden.

A1 im Ruhrgebiet: Lkw-Fahrer lebensgefährlich verletzt – Hubschrauber-Einsatz

Der Lippstädter wurde in seinem Fahrerhaus eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Anschließend kam der 35-Jährige mit einem Hubschrauber in die Klinik.

Während der Fahrer (59) des zweiten beteiligten Lkw leichte Verletzungen davon trug, blieb der 30-jährige Mann des Gefahrgut-Lasters unverletzt.

+++ A2 im Ruhrgebiet: 19-Jähriger übersieht Pannen-Fahrzeug – und überschlägt sich bei voller Fahrt +++

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Erste Hilfe leisten – das kannst du tun!

  1. Bei einem Unfall die Unglücksstelle absichern.
  2. Den Notruf unter 112 oder 110 wählen.
  3. Ständig die lebenswichtigen Funktionen des Verletzten kontrollieren.
  4. Im Fall der Fälle: Wiederbelebung starten / Blutungen stillen.
  5. Stabile Seitenlage.
  6. Die Person mit einer Rettungsdecke wärmen. Dabei auch auf Wärme von unten achten.
  7. Psychische Betreuung: Mit der betroffenen Person sprechen, ihr über den Kopf streichen. Auch Bewusstlose spüren diese Fürsorge.

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Gefahr für die Umwelt bestand nach Angaben der Polizei nicht. Denn aus dem Silo des Sattelschleppers war zu keiner Zeit Gefahrgut ausgetreten.

A1 im Ruhrgebiet nach Lkw-Unfall stundenlang gesperrt

Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die A1 nach dem Unfall in Richtung Bremen für drei Stunden komplett gesperrt werden.

Danach konnte immerhin wieder eine Spur freigegeben werden, um den Verkehr langsam abzuleiten.

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Weitere Meldungen aus dem Ruhrgebiet:

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Wegen der Gefahrgutladung gestaltete sich die Bergung der nicht mehr fahrtauglichen Lkw allerdings schwierig. Deshalb war die A1 in dem Abschnitt im Ruhrgebiet auch am späten Abend nur einspurig befahrbar.

Gegen 21.30 Uhr betrug die Staulänge hinter der Unfallstelle noch immer vier Kilometer. Wann die Autobahn wieder komplett freigegeben werden kann, war am Abend noch unklar. (ak)