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Ukraine-Krieg: Russische Soldaten werden verspottet! Darum rennen sie jetzt davon

Ukraine-Krieg: Russische Soldaten werden verspottet! Darum rennen sie jetzt davon

© IMAGO / SNA

Selenskyj verkündet Rückeroberung von Isjum

Die ukrainische Armee hat nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj die Städte Kupjansk und Isjum im Osten des Landes von den russischen Truppen zurückerobert.

Während der US-Militäranalyst John Spencer den Rückeroberungs-Vormarsch der Ukraine als „die größte Gegenoffensive seit dem Zweiten Weltkrieg“ bezeichnet, macht sich die Öffentlichkeit über die fliehenden russischen Soldaten lustig.

„Neuester Witz: Russland mag von den Olympischen Spielen ausgeschlossen worden sein, aber ihre Soldaten zeigen exzellente Ergebnisse im ukrainischen Triathlon in den Disziplinen Schwimmen, Reiten und Rennen“, kommentierte der russische Schachweltmeister Garry Kasparov auf Twitter die aktuelle Entwicklung im Ukraine-Krieg.

Ukraine hat mehr Gelände zurück erobert, als von Russen besetzt worden

2000 bis 3000 Quadratkilometer soll das ukrainische Militär bereits zurückerobert haben und damit laut US-Experten mehr Gelände, als die russischen Soldaten seit April besetzt haben.

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In sämtlichen Städten wehen wieder ukrainische Flaggen. Eine Entwicklung, die den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj begeistert. „Ich glaube, dieser Winter ist der Wendepunkt, und er kann zur schnellen Befreiung der Ukraine führen“, so der 44-Jährige. Spott für den Gegner hat er auch noch übrig: „In den vergangenen Tagen hat uns die russische Armee ihre beste Seite gezeigt – ihre Rückseite“, so Selenskyj in seiner abendlichen Ansprache.

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Ukraine-Krieg: Das steckt hinter dem Rückzug der der Putin-Armee

Doch nicht nur er, sondern auch andere machen sich über die russischen Soldaten lustig. So schaltete sich das ukrainische Verteidigungsministerium ein, postet auf Twitter ein Video, das offenbar von einem ukrainischen Soldaten aufgenommen wurde, der kommentiert: „Jeder ukrainische Soldat kann seinen eigenen russischen Panzer bekommen. Was ein Bonus. Schaut, wie sie einfach weggelaufen sind.“

Auch das Ministerium selbst schreibt spöttisch: „Russland versucht seinen Status als größter Lieferant von Militärgütern für die ukrainische Armee aufrechtzuerhalten.“

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Warum die russischen Soldaten fliehen, ist nicht ganz klar. Das russische Verteidigungsministerium begründet den Rückzug in der Region Charkiw damit, dass Einheiten im angrenzenden Gebiet Donezk verstärkt werden sollen, wie es in einer Mitteilung von Samstag heißt.

Etliche Experten gehen jedoch davon aus, dass die Russen angesichts des ukrainischen Vorstoßes im Charkiwer Gebiet zuletzt so stark unter Druck geraten sind, dass sie sich zur Flucht entschieden haben, wie die „tagesschau“ berichtet. (jfo)