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Ukraine: Russen fliehen von der Krim – Putin steckt bis zum Hals in Schwierigkeiten

Selenskyj: "Wir werden die Krim niemals aufgeben"

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat bekräftigt, dass er die von Russland annektierte Halbinsel Krim als ukrainisch betrachtet. Die Ukraine werde die Krim "niemals aufgeben", sagte er in einer Videobotschaft.

Das Blatt scheint sich zu wenden in der Ukraine! Kriegsherr Wladimir Putin dürfte in diesen Tagen der Schweiß auf der Stirn stehen.

Nicht nur Experten sprechen über einen möglichen Wendepunkt im Ukraine-Krieg, sogar ein Insider aus Russland spricht Klartext. Am Dienstag kam ein großer symbolischer Schlag auf der Krim hinzu. Die Bilder dürften in Moskau für Wirbel sorgen und den Kreml noch nervöser machen.

Ukraine-Krieg kurz vor Wendepunkt? Experten haben düstere Prognosen für Putin

Der westliche Militärexperte Mick Ryan sieht eine Chance für die Ukraine, nun die „Initiative zu ergreifen“. In einer Analyse der Kriegslage auf Twitter schrieb er, dass vor allem die von den USA gelieferten Mehrfachraketenwerfer Himars den Russen zu schaffen machen. Ryan glaubt an eine ukrainische Gegenoffensive, die ein Gamechanger sein könnte.

„Die Demonstration des ukrainischen Erfolgs auf dem Schlachtfeld wird den europäischen Bürgern den nötigen Auftrieb geben, damit sie begreifen, dass ihre kleinen Opfer in Form höherer Energiekosten eine große Bedeutung für eine Nation haben, die ihre Existenz verteidigt“, zeigt sich Ryan überzeugt.

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Mehr noch: Sollte es zu einem solchen Wendepunkt können, wäre das eine „Katastrophe“ für Putin: „Seine Erzählungen über die Größe Russlands und die Wirksamkeit seiner Wunderwaffen werden in Trümmern liegen“, prophezeit der Militärexperte. Es wäre ein militärischer und moralischer Rückschlag, den er kaum mehr umdrehen könnte.

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Moskau-Insider: „Zum Ende des Sommers könnte die Situation für uns dramatisch werden“

Auch in Russland selber scheinen die Zweifel am Kriegsausgang Oberhand zu gewinnen. Ruslan Pukhow, der zum Beratergremium des russischen Verteidigungsministeriums gehört, sprach nun ungewohnt offen Klartext über die prekäre Lage der russischen Truppen. Der Insider beklagt die Verfassung und Ausrüstung der Truppe.

Russland habe zu wenige Infanterie-Soldaten: „Wir müssen die ukrainische Frontlinie mit viel zu wenigen Soldaten und verwundbaren Panzern und Militärfahrzeugen brechen.“ Auch der massive Einsatz von Artillerie helfe da wenig, weil moderne Waffen fehlen würden. „Wir schießen Hunderte, ja Tausende, ungelenkte Geschosse irgendwo hin. Die sind billig, treffen aber eben auch kaum. Zwei hochpräzise Geschosse des Gegners richten deutlich mehr Schaden an“, so Pukhow. Auch veraltete Kampfjets und Panzer und die geringen Reichweiten der Raketenwerfer und Haubitzen seien ein großes Problem für die Russen.

Seine Prognose ist düster für Putin: „Zum Ende des Sommers könnte die Situation für uns dramatisch werden. Wir mobilisieren zu wenig Soldaten. Und kämpfen gegen eine Armee, die jetzt schon die vierte Mobilisierungswelle erlebt. Die haben keine Knappheit an Kämpfern.“

Auch Pukhow hält eine Gegenoffensive der Ukraine für denkbar: „Es kam uns teuer zu stehen kommen, den Feind zu unterschätzen“.

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Angriff auf Militärstützpunkt auf der Krim: Russische Urlauber in Panik

Einen ersten Vorgeschmack auf das drohende Unheil bekam Putin am Dienstag zu spüren. Auf einem Militärstützpunkt auf der 2014 annektierten Halbinsel Krim ereigneten sich schwere Explosionen, offenbar nach einen ukrainischen Angriff. Munitionsdepots auf einem Luftwaffenstützpunkt sollen explodiert sein.

Es gab mehrere Detonationen und große Rauchwolken unweit des bei Russen beliebten Badeortes Feodossija. Militärexperte Gustav Gressel vom European Council on Foreign Relations berichtete dem ZDF unter Verweis auf seine eigene Quellen, es habe sich um einen ukrainischen Angriff mit Grom-2-Raketen gehandelt.

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In den sozialen Netzwerken kursierten Videos und Fotos von der Krim. Auf den Aufnahmen waren aufgescheuchte russische Touristen zu sehen. Viele suchten gleich mit dem Auto das Weite und wollten die Halbinsel aus Furcht vor weiteren Angriffen verlassen. Auf der Krimbrücke soll es einen kilometerlangen Stau bis spät in den Abend gegeben haben.

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Putin wird im Ukraine-Krieg in die Enge getrieben

Panik unter russischen Touristen: Genau diese Aufnahmen dürften Putin in die Enge treiben. Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj bestärkte derweil den Anspruch auf eine Rückeroberung der Halbinsel: „Die Krim ist ukrainisch, und wir werden sie niemals aufgeben“, sagte er am späten Dienstagabend. Putin steckt aktuell bis zum Hals in Schwierigkeiten!