Diese Nachricht ist ein wirtschaftlicher Paukenschlag! Der Gewinn vom deutschen Autohersteller Volkswagen bricht um ein Drittel ein, ausschlaggebend ist eine politische Entscheidung. Die Zölle von US-Präsident Donald Trump setzen Europas größtem Autobauer nämlich ziemlich zu, sodass auch die Prognose mächtig nach unten korrigiert werden musste.
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Die Zoll-Welle von Trump trifft Volkswagen ins Mark. Das Unternehmen geht nach eigenen Angaben nun lediglich von einem Umsatz in Höhe des Vorjahres aus. Eigentlich war ein Anstieg um bis zu fünf Prozent vorgesehen. Die Umsatzrendite dürfte um knapp zwei bis 2,5 Prozent fallen.
Trump-Zölle treffen VW schwer
Grund für diese Hiobsbotschaft sind die aktuellen Quartalszahlen. Der Erlös sank um drei Prozent (80,8 Milliarden Euro), der Betriebsgewinn ging um 29,4 Prozent auf jetzt 3,8 Milliarden Euro zurück. Maßgeblich verantwortlich ist die Zoll-Entscheidung von Trump. Der US-Präsident hat Ende März Gebühren in Höhe von 25 Prozent für Autobauer implementiert, die nicht in den USA gefertigt werden. Da Volkswagen kaum in den Vereinigten Staaten produziert, ist der Konzern aus Wolfsburg besonders betroffen.
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Die Einfuhrzölle sind inzwischen auf 27,5 Prozent angestiegen und man geht davon aus, dass diese Gebühr bleibt. „Es besteht hohe Unsicherheit in Bezug auf die weitere Entwicklung der Zollsituation und ihrer Effekte und Wechselwirkungen“, heißt es von VW. Die Zölle kosteten VW in der ersten Jahreshälfte knapp 1,3 Milliarden Euro.
Trump rechtfertigt seine Zölle mit dem hohen Handelsdefizit seines Landes gegenüber anderen Ländern. Besonders abgesehen hat es der Republikaner auf China, die EU und Mexiko. Durch das Instrument soll der Import reduziert und der Export gefördert werden.
BIP bereits seit zwei Jahren rückläufig
Die Zölle, die beispielsweise auch die Stahl- und Aluminiumbranche in Deutschland schwer treffen, sind die Konsequenzen von Trumps protektionistischem Kurs. Der Präsident möchte zudem den Druck sukzessive erhöhen, um bessere Handelsabkommen schließen zu können.
Der Einbruch von VW dürfte auch spürbare Konsequenzen für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung haben. Das Bruttoinlandsprodukt ist bereits seit zwei Jahren rückläufig.