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Rente: Nächster Geldsegen vom Staat – 2023 und 2024 werden goldene Jahre für Rentner

Plus bei der Rente: Kräftige Rentenanpassungen stehen an! Es sind „fette Jahre“ für alle Rentner. So viel gibt es:

Rentenplus 2023
u00a9 IMAGO / Fotostand

Steuern, Geld und Co.: Drei Renten-Irrtümer im Überblick

Wer in Rente gehen möchte, muss dabei einige Sachen beachten. Es haben sich im Laufe der Zeit viele Renten-Mythen eingeschlichen. Diese drei Irrtümer sollten Rentner kennen:

Vielleicht wird man rückblickend mal von den „goldenen Zeiten“ oder „fetten Jahren“ für Rentnerinnen und Rentner sprechen, wenn man an die Jahre 2022 bis 2024 denkt. Nach der XXL-Steigerung der Renten im Jahr 2022, steht der nächste Geldregen für die rund 21 Millionen Bezieher an.

Natürlich gibt es auf der anderen Seite eine stark erhöhte Inflation. Dennoch sind die Sprünge, die sich bei der Rente anbahnen, bemerkenswert. Insbesondere vor dem Hintergrund der demografischen Lage, die sich in Deutschland noch verschärfen wird. Künftige Generationen können da neidisch werden! Wir machen eine Beispielrechnung.

Rentenerhöhung 2023: Zweite satte Rentenanpassung in Folge

Seit Montag steht fest: Die Renten werden im Sommer erneut kräftig steigen! Im Westen geht es um 4,39 Prozent hoch, im Osten sind es sogar 5,86 Prozent. Die zweite satte Rentenerhöhung in Folge (2022: 5,25 bzw. 6,12 Prozent rauf)!

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Rente: Kräftige Tariferhöhungen werden spürbare Folgen haben

Hinzu kommen blendende Aussichten für 2024: Weil Gewerkschaften aktuell in vielen Branchen deutlich gestiegene Abschlüsse erzielen können, bahnt sich der nächste Geldregen für die Rentnerinnen und Rentner im kommenden Jahr an.


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Die jährliche Rentenanpassung orientiert sich an der Entwicklung der Bruttolöhne in Deutschland. Im Öffentlichen Dienst geht die Gewerkschaft verdi mit der Forderung von 10,5 Prozent in die Verhandlungen. Bei der Deutschen Post gab es eine Einigung über eine Tariferhöhung von durchschnittlich 11,5 Prozent. In der Chemiebranche geht es mit steuerfreien Sonderzahlungen im Schnitt sogar 12,9 Prozent für die Beschäftigten nach oben!

Die Tariferhöhungswelle wird auch bei der Rente ankommen. Eine Beispielrechnung zeigt den Effekt: Wer als Westdeutscher im Juni 2022 noch 1.300 Euro Rente bekam, könnte ab Juli 2024 vielleicht schon fast 200 Euro mehr kriegen. Hierbei handelt es sich um eine freie Schätzung, denn noch ist ja unklar, wie die Rentenanpassung 2024 ausfallen wird.

JahrAnpassungRentenhöhe
20225,25 %1368,25 Euro
20234,39%1428,05 Euro
20244,5% (geschätzt)1492,31 Euro

Auch das Arbeitsministerium von Hubertus Heil weckt die Zuversicht der Rentenbezieher. Dass die Rentenerhöhung 2023 hinter der Inflation zurückbleibe, sei eine „Momentaufnahme“. „Aktuell abgeschlossene Tarifverträge sehen durchaus beachtliche Lohnerhöhungen vor“, heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums. Diese Lohnerhöhungen würden sich in der Rentenanpassung zum 1. Juli 2024 abbilden.

Inflation sorgt für Dämpfer bei Rentenanpassungen

Dennoch bleibt aktuell die hohe Inflation eine Belastung für Rentnerinnen und Rentnern. Sie ist insbesondere im Supermarkt und bei Energiekosten spürbar. Im Februar lag die Inflationsrate gemessen am Vorjahresmonat bei 8,7 Prozent.