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„Maischberger“ (ARD): Chefarzt überrascht mit Aussage über Omikron-Variante – hat uns „der Himmel geschickt“

„Maischberger“ (ARD): Chefarzt überrascht mit Aussage über Omikron-Variante – hat uns „der Himmel geschickt“

Maischberger, Lanz und Co.: Das sind die deutschen Talkmaster

Auch bei „Maischberger“ (ARD) ging es am Mittwochabend mal wieder um das Thema Corona. Dabei wurde der Blick auf Deutschland aber auch das europäische Ausland geworfen, wo teilweise wieder Lockerungen eingeführt werden.

Besonders im Fokus stand Thomas Voshaar, Chefarzt der Klinik für Lungenheilkunde am Krankenhaus Bethanien Moers. Der Experte überraschte bei „Maischberger“ mit einer Aussage über die Omikron-Variante.

„Maischberger“ (ARD): Corona im Mittelpunkt

Mit seiner Meinung hielt der Mediziner keineswegs hinter dem Berg. Voshaar warf der Politik in Deutschland vor, sich von einer „obsessiven Angst“ vor dem Virus treiben zu lassen und überraschte dann mit einer weiteren Frage: „Wann wollen wir diesen Varianten, die uns ja eigentlich der Himmel geschickt hat, mehr Lauf lassen?“

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Die Gäste bei „Maischberger“ (ARD):

  • Janosch Dahmen (Bündnis 90/Die Grünen), Gesundheitspolitiker und Unfallchirurg
  • Thomas Voshaar, Lungenfacharzt
  • Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz
  • Florian Harms, Chefredakteur „t-online“
  • Cerstin Gammelin, Journalistin, „Süddeutsche Zeitung“
  • Gerhard Delling, ehemaliger ARD-Sportmoderator

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Diese Aussage beziehungsweise die Formulierung rief aber bei „Maischberger“ deutliche Kritik auf den Plan. „Das sind die falschen Worte angesichts so vieler Menschen, die krank werden“, so Unfallchirurg Janosch Dahmen. Er sitzt auch für die Grünen im Bundestag. Eigentlich hätte an seiner Stelle Gesundheitsminister Karl Lauterbach Rede und Antwort stehen sollen, doch eine Erkältung verhinderte seine Teilnahme.

„Maischberger“ (ARD): Grünen-Politiker warnt – „Noch nicht mal in der Halbzeitpause“

Der Grünen-Politiker nahm bei „Maischberger“ die Rolle des Mahners ein. Deutschland habe im Kampf gegen die Omikron-Welle noch nicht mal die Halbzeit erreicht. Für Lockerungen ist es seiner Meinung nach noch viel zu früh. Demnach hat er eine ganz andere Meinung als Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (>>> hier mehr erfahren).

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Ganz anders sieht es Thomas Voshaar. Wegen der hohen Ansteckung und der häufig milden Verläufe sei die Omikron-Variante „doch genau das, was wir brauchen, um schnell von der Epidemie in den pandemischen Zustand zu kommen“. Dänemark solle man sich aber nicht als Vorbild nehmen. „Wir sollten wirklich auf Fakten gucken und nicht einfach sagen: Guck mal, viele Länder machen das jetzt so, lass uns das auch machen.“

Auch eine klare Forderung an die Bundesregierung hatte er im Gepäck. Sie solle klare Ziele für den Weg aus der Corona-Pandemie aufzeigen. Ob die Politik seiner Forderung nachkommt, bleibt abzuwarten. (gb)