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Gaspreis: Kundin muss monatlich 700 Euro draufzahlen – „Danke für nichts, Kanzler!“

Gaspreis: Kundin muss monatlich 700 Euro draufzahlen – „Danke für nichts, Kanzler!“

© picture alliance / Wagner | Ulrich Wagner

Regierung senkt Mehrwertsteuer auf Gasverbrauch auf sieben Prozent

Die Bundesregierung will die Mehrwertsteuer auf den gesamten Gasverbrauch absenken. Sie soll dann zeitlich befristet statt 19 Prozent nur sieben Prozent betragen, wie Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in Berlin ankündigte.

Es wurde breit und ausgiebig darüber berichtet, dass der Gaspreis teurer wird. Doch was das konkret bedeutet, das konnte oder wollte man sich noch nicht vorstellen. Nun bekommen die ersten Gas-Kunden Klarheit.

Den Postenboten werden wohl dieser Tage die ein oder anderen feindseligen Blicke entgegengebracht. Grund: Sie haben das zu verteilen, was von den Gas-Kunden ganz und gar nicht heiß ersehnt ist.

Gaspreis: Fast 700 Euro mehr pro Monat

Sie haben nämlich die neuen Gas-Abschlagspläne mit im Gepäck, die die Gas-Kunden in die Verzweiflung bringen. Schockiert hat nun auch eine Twitter-Nutzerin ihren neuen Abschlagsplan gelesen, den sie der Öffentlichkeit präsentiert.

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Bisher musste sie einen monatlichen Gas-Abschlag von 98 Euro bezahlen. Das ändert sich nun deutlich. Wie sich aus dem neuen Abschlagsplan ergibt, muss die Frau an MITGAS (Mitteldeutsche Gasversorgung GmbH) ab Oktober 789 Euro bezahlen. Damit soll sie fast 700 Euro pro Monat mehr bezahlen, denn bisher betrug der Gasabschlag 93 Euro.

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Kundin über neuen Gaspreis entsetzt: „Ich will nicht mehr“

Selbst wenn man die 19 Prozent Mehrwertsteuer rausrechnen und stattdessen mit den angekündigten sieben Prozent kalkulieren würde, wäre der Aufpreis extrem und würde bei fast 750 Euro liegen. Die Kalkulation des Abschlagsbetrages bezieht sich auf die kommenden sechs Monate, in denen mehr geheizt wird.

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„Ich will nicht mehr. Aber klar, mit der tollen einmaligen Energiepauschale kann ich das locker stemmen. Danke für nichts Olaf Scholz“, gibt sie fassungslos zu Protokoll. Doch warum schießen die Preise ins sieben- oder achtfache?

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Eine Sprecherin vom Gasversorger MITGAS bestätigte nun die horrenden Preisanpassungen. Sie erklärt, dass die Erhöhungen sich aus verschiedenen Faktoren ergeben würden.

Deswegen gibt es die extreme Gaspreis-Erhöhung

Besonders betroffen seien aber Kunden, die bisher ein Produkt mit einer Preisgarantie von 24 Monaten hatten. Aufgrund des derzeitigen Großhandelspreisniveaus ergebe sich gegenüber dem Zeitpunkt des Vertragsschlusses eine deutliche Preissteigerung. Davon seien einige tausend Kunden betroffen, so die MITGAS-Sprecherin dem Sender MDR erklärte.

Laut MDR muss eine betroffene Familie aus Landsberg für 150 Quadratmeter Wohnfläche sogar mehr als 1.000 Euro pro Monat zahlen. Das wären fast 800 Euro mehr als bisher.

(jfo)