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Borussia Dortmund: „Geht’s noch?“ – BVB schießt Eigentor mit neuem Sponsor-Deal

Borussia Dortmund hat mit Rheinmetall wohl einen neuen Sponsor. Doch für die Ankündigung kassiert der BVB ein ordentliches Eigentor.

Borussia Dortmund kassiert durch den möglichen Rheinmetall-Deal heftigen Gegenwind.

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Borussia Dortmund hat offenbar einen neuen Sponsor gewonnen. Das Unternehmen Rheinmetall wird laut dem „Handelsblatt“ künftig auf Werbebanden sichtbar sein.

Doch für die Sponsor-Aktion kassiert der BVB ein ordentliches Eigentor. Schließlich ist Rheinmetall kein unbeschriebenes Blatt.

++ Dazu wichtig: Borussia Dortmund: Millionen-Deal! BVB zieht wohl neuen Sponsor an Land ++

Borussia Dortmund kriegt umstrittenen Sponsor

Der Rüstungskonzern Rheinmetall soll bei Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund als Sponsor einsteigen. Laut Bericht des „Handelsblatt“ wurde eine Partnerschaft über drei Jahre abgeschlossen, die dem BVB einen einstelligen Millionenbetrag pro Jahr einbringen soll.

Das Logo des Konzerns soll bereits am Mittwoch (29. Mai) während der Dortmunder Vorbereitungen auf das Finale der Champions League auf Werbebanden sichtbar sein. Die Trikots sollen von der Vereinbarung nicht betroffen sein. Die Borussen treffen am Samstag (1. Juni) im Londoner Wembley-Stadion auf Real Madrid.

Rheinmetall-Deal „muss gestoppt werden“

Der Sponsor-Deal von Borussia Dortmund stößt auf massiven Gegenwind. Denn Rheinmetall profitiert von dem russischen Angriff auf die Ukraine im Februar 2022. Der Aktienkurs von Deutschlands größter Waffenschmiede hat sich seither etwa verfünffacht. Der Konzern erhält zudem zusätzliche Mittel von der Bundesregierung.

Aus einem 100 Milliarden Euro schweren Sondervermögen für die Bundeswehr bekommt Rheinmetall nach eigener Schätzung Schritt für Schritt etwa 30 Milliarden. Dies verteilt sich auf einen Zeitraum von mehreren Jahren, was bei Rüstungsaufträgen üblich ist.

Zahlreiche Politiker kritisieren deswegen den Mega-Deal. „Ausgerechnet Rheinmetall wird Sponsor beim BVB? – geht es noch? Habt ihr sie nicht mehr alle?“, schreibt der ehemalige Bundestagsabgeordnete Marco Bülow auf X.

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Auch Özlem Alev Demirel von Die Linke schießt auf X gegen das millionenschwere Abkommen mit Borussia Dortmund. „Rheinmetall will jetzt auch in der Mitte der Gesellschaft, in Sport und Kultur, für ihr Geschäftsmodell mit dem Tod werben. Diese Militarisierung muss gestoppt werden! Rheinmetall hat nichts auf dem Sportplatz, in der Schule oder sonst wo zu suchen!“

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