Warum du deine Pizza bisher immer falsch gegessen hast

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  • Die meisten Deutschen essen ihre Pizza mit Besteck oder in Achtelstücken
  • Beides ist aus neapolitanischer Sicht falsch
  • Eigentlich wird das Gericht zum Essen zweimal gefaltet

Berlin.  An der Art und Weise des Pizza-Essens scheiden sich die Geister. Während die einen die Pizza mit Messer und Gabel verzehren, achteln die anderen sie und verdrücken sie Stück für Stück mit der Hand.

Wie nun „Manchester Evening News“ unter Berufung auf den neapolitanischen Star-Pizzabäcker Enzo Coccia schreibt, sind beide Arten falsch. Der Mann muss es wissen: Coccia arbeitet seit seiner Kindheit in der Pizzeria seines Vaters.

In Neapel, der Geburtsstadt der Pizza, wird das beliebte Gericht vorm Essen gefaltet. Und zwar nicht nur einmal, sondern doppelt, so dass nur noch ein Viertel übrig bleibt. Von diesem kompakten Teil beißt man anschließend ab.

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Pizza war ursprünglich ein Straßenessen

Und wozu die Falttechnik? Ganz einfach: Weil Pizza in Neapel lange als Straßen-Snack galt, konnte man sie nicht fein säuberlich mit Besteck essen. Damit Tomatensoße und Mozzarella beim Essen an Ort und Stelle blieben, faltete man die Pizza einfach zusammen.

Zugegeben, bei dieser Technik geht zwar kein Belag daneben – dafür muss man den Kiefer ganz schön weit aufsperren, um sich vier Lagen gleichzeitig einzuverleiben. Außerdem hat man die köstliche Pizza zusammengefaltet doch viel zu schnell aufgegessen. (raer)

 
 

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