Whatsapp: Ultimatum für Messenger! Droht Nutzern bald das Aus?

WhatsApp: Diese Fehler solltest Du niemals machen

WhatsApp: Diese Fehler solltest Du niemals machen

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Die neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) bei Whatsapp hatten 2021 für Furore im Netz gesorgt. Zahllose Nutzer hatten sich wegen missverständlicher Formulierungen beschwert.

Jetzt, ein Jahr später, reicht es der Europäischen Kommission nun endgültig. Sie setzt Whatsapp ein Ultimatum. Was das für die Nutzer bedeutet, erfährst du hier.

Whatsapp hat DAFÜR einen Monat Zeit – „Grundrechte schützen“

Ein Jahr nach Einführung der neuen AGB sind bereits viele Nutzer der App zu Alternativen wie Telegram oder Signal übergelaufen. Der Grund ist ganz einfach: die Nutzungsbedingungen. Die EU und die Verbraucherschutzorganisation CPC fordern, dass der Messenger eben diese ändert. Das Unternehmen müsse für deutlich mehr Transparenz und Verständlichkeit sorgen, vor allem in der Kommunikation der Änderungen.

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Das ist Whatsapp:

  • der beliebteste Instant-Messenger der Welt
  • Installation läuft über den App Store (iPhone) oder Google Play (Android)
  • Wer keine Lust mehr hat, Emojis zu verschicken, der kann auch Sticker oder Gifs an die Freunde senden
  • In den Einstellungen kannst du einen regelmäßigen Termin für ein Backup festlegen – so sind deine Daten immer gesichert
  • gehört zum Meta-Imperium von Mark Zuckerberg

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Außerdem würde aus den Nutzungsbedingungen nicht klar hervorgehen, was Meta und Whatsapp alles mit den Daten der Nutzer anstellen können und welches Geschäftsmodell dahinterstecke. „WhatsApp muss sicherstellen, dass die Nutzer verstehen, was sie akzeptieren und wie ihre personenbezogenen Daten für kommerzielle Zwecke verwendet werden, insbesondere um Geschäftspartnern Dienstleistungen anzubieten“, verlangt Justizkommissar Didier Reynders.

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„Ich wiederhole, dass ich von WhatsApp erwarte, dass es die EU-Vorschriften, die die Verbraucher und ihre Grundrechte schützen, vollständig einhält.“

Whatsapp muss Nutzungsbedingungen ändern – sonst droht DAS

Bis zum 8. Juli lässt die Kommission dem Messenger noch Zeit, um nachzuweisen, dass seine Nutzungsbedingungen mit dem EU-Verbraucherrecht vereinbar sind. Was im Ernstfall droht, wird bisher nicht kommuniziert. Allerdings könnte der Mutterkonzern Meta ein ordentliches Bußgeld aufgebrummt bekommen, wie „Netzwelt“ berichtet.

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Im vergangenen Jahr hatte die irische Datenschutzaufsichtsbehörde bereits eine Strafe von 225 Millionen Euro ausgesprochen. Das war wohl Argument genug, um den Konzern zur Verbesserung seiner Nutzungsbedingungen zu motivieren. Für die EU ging das jedoch nicht weit genug. Wird es also erneut ein fettes Bußgeld geben oder wird die App sogar aus der EU verbannt? Auf die Antwort werden wir wohl noch einen Monat warten müssen. (mbo)