Wetter: Hier kannst du in Deutschland bald eine Sonnenfinsternis sehen!

Wetter: Wie entsteht ein Sturmtief?

Wetter: Wie entsteht ein Sturmtief?

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Das Wetter in Deutschland kann sich derzeit wirklich sehen lassen.

Neben Sonne, angenehmen Temperaturen und milden Nächten birgt das Wetter nun auch noch eine weitere Überraschung: In nur wenigen Tagen soll es eine Sonnenfinsternis geben, die an gewissen Orten in Deutschland zu sehen sein wird.

Wetter: Partielle Sonnenfinsternis – HIER könnte man sie sehen

Es wird ein kleines, aber sehenswertes Himmelsspektakel: Zum ersten Mal nach sechs Jahren soll am Donnerstag, den 10. Juni, in Deutschland wieder eine partielle oder auch ringförmige Sonnenfinsternis zu sehen sein.

Dabei schiebt sich der Neumond zwischen Erde und Sonne, wodurch das Innere der Sonne vom Mond verdeckt wird und der unbedeckte Außenring der Sonne weiterstrahlt.

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So entsteht eine Wetter-Vorhersage:

  • Rund 10.000 Bodenstationen, 7.000 Schiffe, 600 Ozean-Bojen, 500 Wetterradarstationen und etwa 3.000 Flugzeuge sorgen weltweit dafür, dass stündlich Wetterdaten erfasst werden.
  • Wettersatelliten bieten eine Überwachung aus dem All.
  • Meteorologen können so das Geschehen rund um die Erde beobachten.
  • Gemessen werden Parameter wie Lufttemperatur und -druck, Windrichtung und -geschwindigkeit oder Wolkenhöhe.
  • So sammeln sich pro Stunde etwa 25.000 Meldungen an.
  • Diese werden ausgewertet und übermittelt - so bleiben Wetterprognosen auf dem aktuellen Stand.

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Diese Art der Sonnenfinsternis kann am Donnerstag hauptsächlich in der nördlichen Polarregion, in Teilen Kanadas, Grönland, Russland und über dem Nordpol beobachtet werden. Je südlicher sich ein Land befindet, desto geringer wird die Sonnenfinsternis zu sehen sein.

In Deutschland wird man also maximal im Norden die Chance auf eine Sicht haben. Auf Sylt rechnen Experten etwa mit einer Sonnenbedeckung von maximal 21,3 Prozent und in Hamburg mit knapp 17,3 Prozent. In München wird man die Sonnenfinsternis mit bei einer Sonnenbedeckung von gerade mal 6,3 Prozent vermutlich gar nicht wahrnehmen können.

Wetter: Achtung! – SO könnte das Himmelsspektakel zur Gefahr werden

Da die Himmelsbedeckung auch im Norden Deutschlands sehr gering ist, stehen die Chancen auf eine gute Sonnenfinsternis-Sicht grundsätzlich eher schlecht.

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Aber Vorsicht: Ein Blick in die Sonne mit bloßem Auge ist dennoch gefährlich und könnte im schlimmsten Fall sogar zur Erblindung führen. Deshalb sollte der Blick in den Himmel lediglich mit einer geeigneten Schutzausrüstung gewagt werden.

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Was mindestens benötigt wird, ist eine Sonnenfinsternis-Brille, die man beispielsweise beim Optiker oder auch im Internet ergattern kann. Zur Beobachtung der Sonnenfinsternis mit einem Fernglas oder Teleskop empfehlen sich spezielle Filterfolien.

Betrachtet man die Sonnenfinsternis mit der geeigneten Schutzausrüstung, so wird man mit ein bisschen Glück aus Deutschland sehen können, wie ein winziger Teil der Sonne oberhalb vom Mond bedeckt wird. (mkx)