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Urlaub auf Mallorca: Keine guten Nachrichten für Urlauber – Insel zieht HIER Schlussstrich!

Mallorca: Das sind die Hotspots der beliebten Ferieninsel

Für viele Deutsche ist ein Urlaub auf Mallorca fast schon Tradition. Nicht ohne guten Grund wird die beliebte Baleareninsel auch oft als das „17. Bundesland“ bezeichnet.

Hotels und Ferienhäuser sind immer schnell ausgebucht. Doch für Urlauber gibt es jetzt schlechte Nachrichten. Denn die Suche nach der perfekten Unterkunft könnte sich in den nächsten Jahren auf Mallorca noch schwieriger gestalten. Grund ist eine Änderung im Toursimusgesetz.

Urlaub auf Mallorca: Ausländer profitieren, während Einheimische leiden

Mallorca hat vor allem für deutsche Urlauber einen großen Attraktivitätsbonus. Auf der spanischen Insel sprechen aufgrund des hohen Anteils an deutschen Touristen viele Menschen deutsch. Zudem ist ein Flug auf die spanische Insel meist in zwei Stunden erledigt und die Preise sind auch überschaubar. Am Ballermann war ein Besuch beim Bierkönig oder im Megapark fast schon ein Muss.

Kein Wunder also, dass der Tourismus auf der Baleareninsel in den letzten Jahrzehnten boomte. Das nutzten vor allem auch viele Ausländer, die Wohnungen kauften und für Ferienzwecke wieder vermieteten. Für viele Einheimische bedeutete das eine große Knappheit an Wohnungen.

Urlaub auf Mallorca: Balearische Landesregierung verabschiedet neues Tourismusgesetz per Eilverfahren

Dem setzte die balearische Landesregierung nun einen Riegel vor, wie die „Mallorcazeitung“ berichtet. Am Freitag (11. Februar) wurde das neue Tourismusgesetz per Eildekret verabschiedet und sollte noch am selben Tag in Kraft treten.

Einige wichtige Maßnahme betreffe die Bettenbörse. Bei der mallorquinischen Bettenbörse können Vermieter Gästebetten „kaufen“. In den kommenden Jahren solle diese komplett eingefroren werden. Das bedeutet: es werden keine neuen Anträge mehr angenommen und somit wird die Zahlt der Schlafmöglichkeiten auf dem aktuellen Level bleiben.

Urlaub auf Mallorca: Urlauber sollten weit im Voraus planen

Ministerpräsidentin Francina Armengol habe bei einer Pressekonferenz darauf hingewiesen, dass damit mehr auf Qualität statt auf Quantität in der Tourismusbranche gesetzt werden solle. In den kommenden vier Jahren können die Inselräte eigene Pläne für die Vergabe von Gästebetten ausarbeiten. Sollten sie diese Frist verpassen, dann würden die bislang verfügbaren Plätze gestrichen. Bereits gestellte Anträge würden noch bearbeitet werden.

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Auch für Hotels habe das neue Tourismusgesetz, laut der „Mallorcazeitung“, Konsequenzen. Wer ab sofort renovieren wolle, müsse dafür einen Preis zahlen. Und zwar müssten die Hotels fünf Prozent ihrer bisherigen Betten hergeben. Für die Urlauber bedeutet das, dass sie sich wohlmöglich noch früher um eine Unterkunft kümmern müssen. Ansonsten könnten die besten und preisgünstigsten Betten schon alle vergeben sein. Und im schlimmsten Fall fällt der geliebte Urlaub auf Mallorca komplett ins Wasser. (cg)