Urlaub in Italien: Mädchen (11) hat nach Bad im Meer plötzlich Tripper – DAS ist der Grund

Bei einem Urlaub in Italien steckt sich ein junges Mädchen mit einer Geschlechtskrankheit an. (Symbolbild)
Bei einem Urlaub in Italien steckt sich ein junges Mädchen mit einer Geschlechtskrankheit an. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / UIG

Dieser Vorfall bestürzt: Ein 11-jähriges Mädchen holt sich beim Urlaub in Italien eine Geschlechtskrankheit. Doch wie konnte es dazu kommen?

Eigentlich wollte sie mit ihrer Familie einen tollen Urlaub in Italien verbringen, doch auf einmal brannte und juckte es in ihrem Schritt. Die Eltern waren fassungslos, als sie die Diagnose vom Arzt hörten.

Urlaub in Italien: Mädchen holt sich im Meer Tripper – Eltern können sich das nicht erklären

Geplant war ein wundervoller Urlaub in Italien: Baden in Meer, Sonne satt und die Wärme genießen. Doch aus dem Traumurlaub wurde schnell ein Albtraum. Die Familie aus Österreich plante einen Tag am Strand einer italienischen Mittelmeerinsel. Dort fanden sie eine schöne Bucht und einen Vulkansee mit kristallklarem Wasser vor. Das lud zu einem Bad in dem warmen Gewässer ein.

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Ein paar Fakten über Italien:

  • ist ein Land in Südeuropa und Mitglied der EU
  • die Hauptstadt ist Rom, bezahlt wird in Euro
  • mit Vatikanstadt und San Marino sind zwei Kleinstaaten vollständig von Italien umschlossen
  • die Nationalhymne heißt "Il Canto degli Italiani"
  • ist das Land mit den meisten UNESCO-Welterbestätten

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Doch wenige Tage später kam das böse Erwachen. Die 11-jährige Tochter beklagte sich plötzlich über Brennen und Juckreiz in der Leistengegend. Die Eltern besorgten ihr daraufhin ein Mittel gegen Scheidenpilz, da sie das für den Grund der Beschwerden hielten.

Doch die Symptome wollten einfach nicht weggehen. Als sie dann Zuhause zum Kinderarzt gingen, konnte der nichts Auffälliges entdecken. Erst ein vaginaler Abstrich brachte das Ergebnis: Das Kind hatte eine Gonokokkeninfektion. Die Ansteckung mit den Bakterien wird allgemein auch als Tripper bezeichnet.

Die Eltern hielten das erst einmal für eine Verwechslung, wie der Spiegel berichtet. Doch auch ein zweiter Test ergab das Gleiche. Doch normalerweise kann sich ein Mensch nur durch Geschlechtsverkehr mit den Bakterien infizieren. Das gibt den Eltern ein Rätsel auf. Die Ärzte hegen jedoch einen schlimmen Verdacht.

Urlaub in Italien: Ärzte haben schlimmen Verdacht und testen die ganze Familie

Wenn ein junges Mädchen eine Geschlechtskrankheit hat, dann stellt sich für viele natürlich eine böse Frage. Wurde die 11-Jährige Opfer einer Vergewaltigung? Doch davon war zum Glück nicht auszugehen. Das Mädchen selbst verneinte das wiederholt auf Nachfrage und auch die Eltern sowie ihre zweite Tochter konnten negativ auf die Erkrankung getestet werden.

Die Vermutung legte nahe, dass sich das Mädchen beim Baden angesteckt haben könnte. In dem warmen Wasser des Vulkansees dürfte es wahrscheinlich gewesen sein, dass sich dort, unterstützt von anderen Partikeln, die Bakterien verbreitet hätten. Das stand zumindest im Fallbericht.

Laut Informationen des Robert Koch-Instituts (RKI) sei es außerdem bei jungen Mädchen wahrscheinlicher, dass sie sich damit ansteckten. Da der pH-Wert in ihren Geschlechtsorganen noch höher als bei erwachsenen Frauen sei, könnten sich die Bakterien hier schneller einnisten – auch ohne direkten Schleimhautkontakt.

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Glücklicherweise konnte das Mädchen mit einer Antibiotika-Therapie wieder geheilt werden, berichtete der Spiegel. Als dann nach vier Wochen der Kontrollabstrich negativ war, dürften sowohl das Mädchen als auch die Eltern aufgeatmet haben. (mbo)