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Tanken: Spritpreise schnellen in die Höhe – so können Autofahrer trotzdem sparen

Tanken ist in den letzten Wochen wieder deutlich teurer geworden. Doch es gibt Möglichkeiten für Autofahrer, trotzdem zu sparen.

Spritpreis
u00a9 IMAGO/Michael Gstettenbauer

Diesel und Benzin: So kannst du günstiger tanken!

Du willst beim Sprit sparen? Dann solltest du diese Tipps beachten.

Tanken gehört zu den eher lästigen Pflichten des Alltags – besonders in der aktuellen Zeit. Nachdem Autofahrer an den Tankstellen in den letzten Monaten eine wahre Achterbahnfahrt erlebten, hatten sich die Preise zuletzt eigentlich stabilisiert.

Doch wer in den letzten Wochen Benzin oder Diesel tankte, musste oft zwei Mal hinsehen. So sind die Preise im August kräftig angestiegen, der Diesel ist zum Beispiel auf dem höchsten Preisniveau seit Februar 2023.

Tanken: Benzinpreise in den letzten vier Wochen deutlich gestiegen

Autofahrer erleben wieder traurige Momente an der Tankstelle – besonders Dieselnutzer müssen dieser Tage schwer schlucken. Laut einer Auswertung des ADAC hat sich der Dieselpreis innerhalb von vier Wochen um 15 Cent verteuert, liegt bundesweit aktuell bei 1,785 Euro – der höchste Preis seit Februar 2023.

Der Dieselpreis rückt damit immer näher an den Benzinpreis: Ende Mai betrug der Abstand zu Super E10-Bezin noch über 23 Cent, mittlerweile sind es nur noch etwa acht Cent. Das ist besonders ärgerlich, weil Diesel um etwa 20 Cent niedriger besteuert wird – und auch der Benzinpreis stetig steigt. Ein Liter E10 kostet derzeit 1,868 Euro – sieben Cent mehr als vor einem Monat.

Wie „Tagesschau“ berichtet, ist unter anderem der Ölpreis für die Erhöhungen verantwortlich. Dieser hängt von der Jahreszeit, politischen Lage sowie Angebot und Nachfrage am weltweiten Rohölmarkt ab. Die USA meldete in den letzten Wochen einen besonders starken Rückgang der landesweiten Rohölbestände, zudem liefern Länder wie Saudi-Arabien oder Russland seit einiger Zeit weniger Öl. Der Rohölpreis steigt deshalb, liegt aktuell auf Jahreshöchststand.

Tanken: So können sich Autofahrer wehren

Doch nicht nur der Rohölpreis ist schuld an der Preis-Misere, sondern auch die höhere Nachfrage nach Sprit im Sommerreiseverkehr und die gestiegene Nachfrage nach Heizöl. Tankstellen wie Aral, Shell oder Jet verstärken das Problem noch, verlangen seit Monaten überhöhte Preise.


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Verbraucher könnten sich aber dagegen wehren, indem sie nur bei der günstigen Zapfsäule tanken, so der Tipp des ADAC. Dabei sind auch die Uhrzeiten des Tankens entscheidend: Diesel und Benzin kosten demnach zwischen 21 und 22 Uhr am wenigsten.

Ansonsten sind Tank-Apps auch immer eine gute Hilfe, zeigen die aktuellen Preise von vielen der mehr als über 14.000 Tankstellen in Deutschland an.