Spritpreis: So kannst du beim Tanken wirklich noch Geld sparen

Fünf Tipps für den Stau

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Wenn etwas gerade teuer ist, dann das Autofahren! Der Spritpreis steigt bereits seit Wochen und wird damit auch so schnell nicht wieder aufhören.

Doch wann lohnt es sich am besten zu tanken? Wann ist der Spritpreis am niedrigsten?

Spritpreis: Hier tankst du am günstigsten

Der ADAC untersucht die aktuellen Preise für Sprit regelmäßig. Einmal im Monat bringt er dazu einen Bericht heraus. Wie der ADAC im Interview mit dieser Redaktion erklärt, handelt es sich dabei jedoch lediglich um „Momentaufnahmen“ vom aktuellen Spritpreis. „Der Kraftstoffmarkt ist kein festes Gebilde, sondern ständig in Bewegung. Preise ändern sich laufend, in welche Richtung sie gehen, hängt von unterschiedlichsten Faktoren ab.“

Diese Variablen können zum Beispiel die aktuellen Herbstferien oder auch das Tankverhalten der Verbraucher sein. „Je mehr Autofahrer sensibel auf steigende Preise reagieren und teure Tankstellen meiden, umso stärker werden die Spritpreise in Schach gehalten.“

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Spritpreise in Deutschland:

  • Erhebliche Anteile an der Zusammensetzung des Spritpreises haben die Mehrwertsteuer, die Energiesteuer (Mineralölsteuer) sowie der neue CO2-Preis.
  • der macht bei Superbenzin etwa 6,6 Cent je Liter aus, bei Diesel 7,9 Cent.
  • Das bisher teuerste Tankjahr war laut ADAC 2012. Damals schlug E10 im Durchschnitt des Monats September mit 1,671 Euro je Liter zu Buche, Diesel mit 1,524 Euro.

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Daher hat der ADAC auch folgenden Tipp: Die Verbraucher sollten sich immer vorher über die aktuellen Preise informieren. Das ginge unter anderem mit der „Spritpreis-App“ des ADAC. Die erfasse Daten von gut 14.000 deutschen Tankstellen, das wären fast alle in Deutschland. Mit der App kannst du dich vor der Abfahrt informieren, wo der Sprit gerade am günstigsten ist. Der Preis kann nämlich deutlich variieren, so der Verkehrsclub.

Spritpreis: Wann kannst du am günstigsten tanken? – Experten geben Tipps

Das ist für den ADAC glasklar: Abends tankst du am günstigsten. Genauer gesagt sinken die Spritpreise zwischen 18 Uhr und 19 Uhr und dann noch mal von 20 Uhr bis 22 Uhr am meisten. Nachts bleiben sie dann relativ konstant.

Doch am Morgen wird es dann wieder richtig teuer. Ab 6 Uhr steigen die Spritpreise dann schlagartig an, bis zum Zenit um kurz nach 7 Uhr in der Frühe. Jeweils um 10 Uhr, 13 Uhr, 16 Uhr, vor 18 Uhr, vor 20 Uhr und nach 22 Uhr wird der Preis wieder angezogen.

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Es gibt jedoch noch andere Dinge, auf die du beim Autofahren achten kannst, um Sprit zu sparen. Der erste betrifft dabei die Fahrweise. Wenn du schnell beschleunigst und hochschaltest, etwa bei einer Drehzahl von 2.000 Umdrehungen pro Minute, und dann bei niedriger Drehzahl die Geschwindigkeit hältst, dann verbrauchst du weniger Sprit.

Ein anderer Punkt ist das späte Abbremsen vor einer roten Ampel. Wer stattdessen den Gang eingelegt lässt, schon früh vom Gas geht und den Wagen langsam ausrollen lässt, der verbraucht auch weniger Energie.

Spritpreis: Das empfiehlt der ADAC – so verbrauchst du weniger

Grundsätzlich solltest du kurze Strecken vermeiden, so der ADAC, da ein kalter Motor mehr Sprit braucht. Auch der Gebrauch elektrischer Geräte, die ans Auto angeschlossen sind, sollte zurückgeschraubt werden. Die Energie dafür kommt über den Generator direkt vom Verbrennungsmotor und kostet damit auch wieder Sprit.

Nicht zuletzt solltest du in regelmäßigen Abständen den Reifendruck überprüfen. Schon bei einem Abfall von 0,3 Bar erhöht sich der Rollwiderstand und du verbrauchst wieder mehr Benzin oder Diesel. (mbo)

Hoher Spritpreis in Essen

Auch in Essen schießen die Preise für Sprit in die Höhe. Das gibt den Anwohner hier zu denken. Was sie davon halten, erfährst du >>>hier.