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Ryanair, Easyjet und Co.: Bittere Nachricht! Vor allem deutsche Urlauber müssen jetzt ganz stark sein

Ryanair, Easyjet und Co. können sich allmählich von der Pandemie erholen. Allerdings können deutsche Passagiere nur wenig davon profitieren.

u00a9 IMAGO / Marc John

Das sind die größten Flughäfen der Welt

Das sind die größten Flughäfen der Welt

Bei einem Blick auf die aktuelle Nachrichtenlage könnten die meisten mehr denn je eine Auszeit gebrauchen. Wer allerdings mit Ryanair, Easyjet und Co. in den Urlaub fliegen möchte, sollte seine Vorfreude zurückschrauben.

Obwohl sich die Pandemie vergleichsweise beruhigt hat, planen Ryanair, Easyjet und Co. nicht damit ihre Kapazitäten an den deutschen Flughäfen aufzustocken.

Ryanair, Easyjet und Co. vernachlässigen deutsche Flughäfen

Ryanair, Easyjet und andere Direktflug-Gesellschaften bieten in den kommenden fünf Monaten an deutschen Flughäfen nur rund 57 Prozent ihres Vorkrisenniveaus an. Das deckte eine am Mittwoch veröffentlichte Analyse des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) auf.

Die Airlines verlagerten ihre Kapazitäten zunehmend ins europäische Ausland, schilderte der Verband die Entwicklung. Das Luftverkehrsangebot in Deutschland wachse damit geringer als im restlichen Europa.

Die irische Ryanair hatte vor einigen Tagen einen Teilrückzug vom Flughafen Berlin-Brandenburg angekündigt und dies mit zu hohen Flughafengebühren begründet. Vom größten deutschen Flughafen in Frankfurt haben sich die Iren schon seit dem Frühjahr zurückgezogen.

Stattdessen heben die Maschinen von kostengünstigen Regionalflughäfen wie Baden-Baden, Memmingen oder Nürnberg ab.

Ryanair, Easyjet und Co. erholen sich nach der Pandemie

Nach eigenen Zahlen hat Europas größter Billigfluganbieter den Corona-Schock bereits vollständig hinter sich gelassen. Im laufenden Geschäftsjahr (April 2022 bis März 2023) will Ryanair in Europa gut 166 Millionen Passagiere befördern, 15 Prozent mehr als vor der Corona-Krise (149 Mio).


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Auch der innerdeutsche Verkehr hinkt dem Vorkrisen-Niveau weiterhin deutlich hinterher. Im Vergleich zum Winter 2018/2019 erreicht das Angebot aktuell nur 51 Prozent der Plätze. Die Zahl der angebotenen Strecken ist um 16 auf 41 gesunken, wie der BDL berichtet. (mit dpa)