Rossmann: Große Änderung an den Regalen – Kunden wird sie sofort ins Auge fallen

Diese Branchen profitieren in der Corona-Krise!

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Obwohl viele Unternehmen durch die Corona-Pandemie finanziell betroffen sind, ging es bei vielen anderen Firmen rasant bergauf. Folgende Branchen sind Pandemie-Gewinner ...

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Bei Edeka und Rewe gibt es sie schon seit Jahren, Aldi und Lidl rüsten jetzt nach. Und auch Rossmann will sich den Trend nicht entgehen lassen und mischt mit.

Vor allem dort, wo es zu wenig Personal in den Filialen von Rossmann gibt, sollen sie Kundinnen und Kunden helfen, sich zurechtzufinden.

Edeka und Rewe haben sie schon lange, Rossmann und Aldi ziehen nun nach

Die Rede ist natürlich von elektronischen, digitalen Preisschildern an den Waren!

Bei Aldi und Lidl sollen sie in den nächsten Jahren nachgerüstet werden, die Papierpreisschilder fliegen endgültig raus.

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Bei Rossmann sollen die Schilder nun auch kommen, aber vorrangig erstmal in die personell nicht so gut aufgestellten Filialen. Eine Veränderung, die allen Kunden dann sofort ins Auge springen wird.

Viele Gründe sprechen für die Umstellung

Der Grund für die Umstellung in vielen Supermärkten, Discountern und nun auch Drogerieketten sind die immer günstiger werdenden Kosten für solche elektronischen Preisschilder.

Zudem wird es für die Unternehmen einfacher, Preisänderungen an den Kunden weiterzugeben. Schließlich müsse dann kein Personal mehr mühsam die Schilder auswechseln, die vorher noch gedruckt werden müssen. Es reicht eine Eingabe am Computer und schon erscheint der neue Preis.

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Das ist Rossmann:

  • die zweitgrößte Drogeriemarktkette Deutschlands
  • hat seinen Sitz in Burgwedel (Niedersachsen)
  • wurde 1972 vom damals 25-jährigen Dirk Roßmann als „Markt für Drogeriewaren“ in Hannover gegründet
  • verfügt in Deutschland über fast 2.200 Filialen mit rund 33.400 Mitarbeitern
  • hat auch Filialen in Albanien, Polen, Spanien, Tschechien, Ungarn sowie im Kosovo und in der Türkei

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Verbraucherschützer in Sorge

Genau das macht aber auch Verbraucherschützern Sorge, wie der „Stern“ berichtet.

Das sogenannte „Dynamic Pricing“, also das minutengenaue Anpassen der Preise an die Nachfrage der Kunden steht in der Kritik. Schließlich könnten Händler so die Preise nach oben treiben, indem sie beispielsweise ab 17 Uhr - zur Haupteinkaufszeit vieler Menschen - teurere Preise nehmen als den restlichen Tag.

Supermärkte und Drogerie hätten diese Kritik bisher entkräftet, da Kunden es sehr schnell sehr übel nehmen würden, wenn sie merken, dass sie mit der dynamischen Preisgestaltung „abgezockt“ werden. Und sich dann einfach einen anderen Supermarkt oder eine andere Drogeriekette suchen würden.

Verbraucherschützer wollen die digitalen Preisschilder weiterhin genauestens beobachten. (fb)