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Rewe schließt sich mit Markt-Riesen zusammen – mit diesen Folgen für Kunden

Rewe geht völlig neue Wege – und die Kunden werden es sofort sehen. Auch an Orten, an denen man nie einen Supermarkt erwarten würde.

Rewe
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Rewe: Die Erfolgsgeschichte der Supermarktkette

Die Rewe Group mit Sitz in Köln ist eine der größten Handelskonzerne Deutschlands. Zu ihr zählen nicht nur die Supermarktkette Rewe. Dazu gehört auch Penny, Toom, Billa in Österreich, DER Touristik Deutschland und Lekkerland.

Die großen Rewe-Märkte mit 2000 Quadratmetern Verkaufsfläche und mehr kennt jeder. Es gibt sie quasi in jeder Stadt. Doch das ist längst nicht das einzige Konzept des Supermarkt-Unternehmens. Mit einem anderen Modell will man jetzt massiv expandieren. Kunden werden sofort sehen.

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Die Rede ist vom Laden-Konzept „Rewe To Go“. Dieses will der Konzern nun gemeinsam mit dem Schweizer Unternehmen Valora kräftig ausweiten. Auch an Orten, an denen du es gar nicht erwarten würdest.

„Rewe To Go“: Unis und Krankenhäuser im Visier

Wie die „Lebensmittelzeitung“ berichtet, will man besonders in Gegenden mit sehr vielen Menschen wie zum Beispiel in der Stadtmitte oder an Bahnhöfen neue Geschäfte eröffnen. Okay, das klingt nachvollziehbar. Rewe hat aber auch vor, neue Geschäfte an besonders belebten Orten wie zum Beispiel in Krankenhäusern zu eröffnen. Oder auch – dann in Form von unbemannten Läden ohne Personal – an Universitäten. Dies ist ein Teil des Plans, wieder mehr „Rewe-To-Go“-Geschäfte an anderen Orten als nur in Tankstellen zu betreiben.

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Fachleute erklären, dass Rewe besonders darauf abzielt, seine Präsenz außerhalb von Tankstellen stark zu erhöhen. Zurzeit gibt es um die 900 „To-Go“-Geschäfte an Tankstellen der Marke Aral, aber nur 18 davon sind an wirklich belebten Orten wie Bahnhöfen und Innenstädten. Man rechnet damit, dass sich die Zahl der „Rewe-To-Go“-Läden, die nicht mit Tankstellen verknüpft sind, im Jahr 2024 verdoppeln wird. Für Fans der Supermarkt-Kette eine spannende Nachricht!

Nach Corona wieder mehr schnelle Einkäufe

Durch die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Valora, das als großer „Player“ im Bereich der kleinen und schnellen Einkaufsmöglichkeiten gilt, soll das schnelle Wachstum unterstützt werden. Valora betreibt etwa 2800 Läden unter 13 verschiedenen Marken an Orten, an denen viele Menschen sind – in vielen verschiedenen Ländern. Die zum Rewe-Konzern gehörende Firma Lekkerland bestätigte zwar gegenüber der „Lebensmittelzeitung“, dass man mit Valora zusammenarbeiten und „Rewe To Go“ größer machen wolle. Doch Details bleiben noch im Verborgenen.



Für Lekkerland ist „Rewe To Go“ wirtschaftlich von großer Bedeutung. Umso mehr, weil jetzt nach der Corona-Krise der Markt für schnelle Einkäufe und Außer-Haus-Essen wieder besser wird. Schon heute kaufen jeden Tag Millionen von Tankstellen-Kunden im Schnitt für 3,60 Euro noch etwas Zusätzliches im Shop ein. Diese Möglichkeiten will man weiter ausbauen und ausschöpfen.