Maddie McCann: Unheimliche Aussage von Christian B.! „Das Kind ist doch längst tot“

Die Chronik im Fall der verschwundenen Maddie McCann

Die Chronik im Fall der verschwundenen Maddie McCann

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Vor 15 Jahren wurde die damals dreijährige Maddie McCann während eines Familienurlaubs in Portugal entführt!

Seitdem ist der Fall Maddie McCann einer der rätselhaftesten Kriminalfälle der jüngeren Geschichte. Erst Jahre später, im September 2019, wurde ein Verdächtiger festgenommen: Christian B. Die zuständige Staatsanwaltschaft Braunschweig ist sich sicher, dass der 45-Jährige der Entführer von Maddie McCann ist.

Dem Sender RTL liegen nun äußerst verstörende Chatverläufe aus dem Darknet vor, die von Christian B. stammen sollen. Und bei einer Dokumentation, die bei Vox ausgestrahlt wurde, kamen noch mehr Details über den Hauptverdächtigen ans Licht.

Maddie McCann: Verstörende Chats enthüllen Christian B.'s pädophile Fantasien

Den Ermittlungen zufolge nannte sich B. im Darknet „Wahnsinn-der-holger“. Unter diesem Pseudonym schilderte er ganz konkret seine düsteren Fantasien.

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Der Fall Maddie McCann:

  • Madeleine Beth McCann, genannt Maddie (3), verschwand am 3. Mai 2007
  • Zuletzt sahen sie ihre Eltern sie in ihrer Ferienwohnung in Portugal
  • Als Maddie McCann verschwand, waren ihre Eltern mit Freunden essen
  • Einziger Hinweis: ein geöffnetes Fenster
  • Nach 14 Monaten stellte die portugiesische Polizei die Ermittlungen zu dem britischen Mädchen ein
  • Ihre Eltern, beide Ärzte, nutzen die Öffentlichkeit für die Suche nach Maddie
  • Bis heute gibt es kein Anzeichen, ob Maddie noch lebt
  • Am 12. Mai 2021 hätte Maddie McCann ihren 18. Geburtstag gefeiert

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„Etwas Kleines einfangen und tagelang benutzen, das wär's“, ist in einer Nachricht zu lesen. Als sein Chatpartner auf die damit verbundenen Gefahren hinweist, entgegnet er: „Och, wenn die Beweise hinterher vernichtet werden.“

Maddie McCann: Polizei fand bei Christian B. zahlreiche Kinderpornos

Zudem gab er an, dass er im Falle einer gefangenen „Kleinen“ viele „Filmchen“ drehen wolle. Es ist nicht geklärt, ob er diese Pläne bei der Entführung von Maddie McCann in die Tat umgesetzt hat.

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Weitere Nachrichten zum Fall Maddie McCann:

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Bekannt ist jedoch, dass Christian B. im Besitz von kinderpornographischem Material war. Bei einer Wohnungsdurchsuchung im Jahr 2015 fanden Ermittler eine Speicherkarte mit Bildern und Videos von missbrauchten Säuglingen, Kindern und Jugendlichen. Dabei stießen sie laut RTL auch auf die zitierten Chatprotokolle.

Maddie McCann: So herzlos sprach Christian B. über das vermisste Mädchen

In der Vox-Doku „Verdächtig im Fall Maddie – Wer ist Christian B.?“ werden nicht nur die Ermittlungen im Fall Maddie McCann dargestellt, auch ehemalige Bekannte und Weggefährten von Christian B. kommen zu Wort.

So betrieb der heute 43-jährige Deutsche nach Maddies Verschwinden eine Kneipe in Braunschweig. In einem Hinterzimmer saß der Mann öfter mit Bekannten zusammen, dabei kam auch das verschwundene Mädchen zur Sprache.

+++ Maddie McCann: Diese neuen Details belasten Christian B. noch mehr – sie könnten entscheidend sein +++

Laut einer Zeugin in der Vox-Doku hat das Thema Christian B. deutlich gereizt, er hatte sogar nur skrupellose Worte für die Situation übrig: „Man sollte jetzt damit aufhören, das Kind ist doch längst tot“, soll der Tatverdächtige damals gesagt haben. Als die anderen meinten, es gäbe sehr wohl noch Hoffnung, das Mädchen lebend zu finden, argumentierte er weiter: „Nach so vielen Jahren muss das Kind doch tot sein“, zumal man die Leiche mittlerweile auch hätte verschwinden lassen können.

Seitdem hat Christian B. kein Wort mehr über Maddie verloren, beteuert seine Unschuld in dem Vermissten-Fall. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig bereitet weiter einen möglichen Prozess vor. (at, kv)