Lotto: Inkasso-Brief wegen Glücksspiel-Kosten? Vorsicht vor DIESER sehr dreisten Betrugsmasche

Lotto: Das waren die größten Gewinne aller Zeiten in Deutschland

Lotto: Das waren die größten Gewinne aller Zeiten in Deutschland

Wer träumt nicht von den Lotto-Millionen? So viel Geld haben die größten Lotto-Glückspilze in Deutschland gewonnen.

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Achtung! Die Verbraucherzentrale NRW warnt aktuell vor einer sehr fiesen Betrugsmasche, auf die beodners vor allem Stamm-Lotto-Spieler hereinfallen könnten.

In einem vermeintlichen Inkasso-Brief werden die Empfänger dazu aufgefordert, eine Rechnung in Höhe von mehreren Hundert Euro für ein angebliches Glücksspiel-Abo zu begleichen. Doch das hat rein gar nichts mit dem offiziellen Lotto-Spiel zu tun.

Lotto: Fake-Inkassounternehmen droht mit Pfändungen, Schufa-Einträgen und mehr

Das vermeintliche Inkassounternehmen „PRO COLLECT AG” mit Sitz in Köln versendet aktuell unzählige Briefe, in denen in Form eines SEPA-Lastschriftmandates ein Betrag in Höhe von 272 Euro für ein Glücksspiel-Abo eingefordert wird. Sollte der Empfänger dieser Bitte nicht nachkommen, droht das Unternehmen mit Zwangsvollstreckungen, Pfändungen sowie Schufa-Einträgen.

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Lotto in Deutschland:

  • Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die Landeslotterien im deutschen Kaiserreich zu einer kleineren Anzahl von Anbietern zusammengefasst
  • in der Nazi-Zeit wurde das Genehmigungsrecht der Länder dem Reichsschatzmeister übertragen
  • nach dem Krieg wurden in sämtlichen Besatzungszonen Lottosysteme vorbereitet
  • die „Zusatzzahl“ wurde am 17. Juni 1956 eingeführt
  • erste TV-Übertragung der Ziehung am 4. September 1965
  • am 7. Dezember 1991 wurde die „Superzahl“ eingeführt

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Ganz schön harte Worte, die in vielen Menschen Panik auslösen und sie dazu verleiten, der Aufforderung nachzukommen. Doch vor genau diesem Verhalten warnt nun die Verbraucherzentrale NRW: „Wer ein falsches Inkassoschreiben erhält, sollte darauf keinesfalls reagieren, sondern Anzeige bei der Polizei erstatten.”

Inkassoschreiben sollten in der Regel immer gründlich geprüft werden, da auch bei einem tatsächlichen Zahlungsverzug viel zu hohe Forderungen gefordert werden können.

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Lotto: An diesen Merkmalen erkennst du Betrüger, die sich als Inkassobüro ausgeben

Laut Verbraucherzentrale erkennt man ein offizielles Inkassobüro daran, dass es bei der zuständigen Aufsichtsbehörde registriert ist. Dies könne jeder kostenlos im Rechtsdienstleistungsregister überprüfen.

Rechtschreibfehler, ausländische Kontodaten, fehlende Pflichtangaben sowie die Androhung von weitreichenden Konsequenzen, die die Betroffenen verunsichern sollen, deuten meist auf einen Betrug hin.

Ein seriöses Inkassounternehmen hingegen setzt auf Transparenz und angemessene Fristen zum Ausgleich der Forderung.

>> Anmerkung der Redaktion<<

Glücksspiel kann süchtig machen. Wenn das Spielverhalten außer Kontrolle gerät und zur Ersatzhandlung für andere persönliche Probleme wird, kann sich daraus ein krankhaftes Verhalten bis hin zur Spielsucht entwickeln. Es geht dann nicht mehr nur um ein spontanes Freizeitvergnügen, sondern das Spiel nimmt dann plötzlich bedenkliche Funktionen an: das Vermeiden von Angst, Panik, Depression und anderen negativen Gefühlen oder das Ausweichen vor Problemen.

Wer denkt, dass er an Spielsucht erkrankt ist oder jemanden kennt, bei dem man dies annehmen muss, kann sich Hilfe holen. Dafür gibt es die kostenlose und anonyme Hotline 0800/1372700. Weitere Infos auf bzga.