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Lotto: Miese Betrugsmasche im Umlauf! Hier musst du höllisch aufpassen

Lotto: Miese Betrugsmasche im Umlauf! Hier musst du höllisch aufpassen

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u00a9 IMAGO / Bihlmayerfotografie

Lotto: Das waren die größten Gewinne aller Zeiten in Deutschland

Wer träumt nicht von den Lotto-Millionen? So viel Geld haben die größten Lotto-Glückspilze in Deutschland gewonnen.

Achtung Lotto-Spieler!

Derzeit versenden fiese Betrüger täuschend echt aussehende Briefe, die Lotto-Spieler unter Druck setzen sollen. Die Verbraucherzentrale warnt jetzt vor einer neuen Betrugsmasche – und gibt Tipps, um kein Opfer der Schwindler zu werden.

Lotto: Diese Betrugsmasche hat es in sich

Immer wieder lassen sich Betrüger neue Maschen einfallen, um Kunden von Supermärkten, Banken oder Paketdienstleistern in die Falle zu locken und so um ihr Geld zu bringen. Nun versuchen fiese Räuber auch Lotto-Spieler übel abzuzocken.

Vorsicht bei diesem Schreiben: Wenn bei dir in nächster Zeit ein angeblicher Mahnbrief mit Geld-Forderungen im Briefkasten landet, solltest du erst mal nicht in Panik verfallen. Denn genau das ist die Betrugsmasche fieser Schwindler, berichtet die Verbraucherzentrale gegenüber „yahoo! Finanzen“.

Mit einer „vorgerichtlichen Mahnung“ von einer Kanzlei, angeblich mit Sitz in einer deutschen Großstadt, fordern sie ihre Empfänger zur Zahlung auf. Die Absender behaupten, dass mit den Empfängern durch eine telefonische Anmeldung und die Angabe von persönlichen Daten ein Dienstleistungsvertrag mit „Euro Lotto Zentrale Euro Jackpot-6/49“ zustande gekommen sei und nun Forderungen zu begleichen seien.

Den Schreiben seien in der Regel Kündigungsformulare mit SEPA-Lastschriftmandat beigefügt und die Absender drohen damit, Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid, Zwangsvollstreckung durch Gerichtsvollzieher, Pfändung der Bezüge und weitere Schreckensszenarien einzuleiten.

Lotto: Verbraucherzentrale appelliert an Empfänger – „Leere Drohungen“

Schreiben dieser Art seien etwa von der erfundenen Kanzlei Schmidt und Kollegen aus München, die von den Empfängern 290 Euro per Lastschrift fordert, in Umlauf. Auch die „EU-Collect AG“ aus Hamburg verschicke betrügerische Post dieser Art und fordere sogar 398,50 Euro.

Es ist nicht das erste Mal, dass Betrüger mit dieser Masche Lotto-Spieler in die Falle locken wollen: Schon 2021 hatte die „Pro Collect AG“ aus Köln einen Betrag in Höhe von 272,46 Euro von ihren Empfängern gefordert. „Das sind leere Drohungen. Eine Pfändung ist ohne einen rechtskräftigen Titel wie einen Vollstreckungsbescheid oder ein Gerichtsurteil nicht möglich. Dass es sich bei diesen Zahlungsaufforderungen um Betrug handelt, ist auch daran zu erkennen, dass der Brief keine konkreten Angaben zum vermeintlichen Gläubiger enthält“, erklärt die Verbraucherzentrale gegenüber „yahoo! finanzen“.

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Zwar seien Verträge für Lotterien, die am Telefon abgeschlossen würden, rechtskräftig, allerdings nur unter der Prämisse, dass diese auch anschließend schriftlich bestätigt würden. Wer etwa als Lotto-Spieler Post mit komischen Forderungen erhält, sollte diese nicht einfach bezahlen. Stattdessen sollten Empfänger die Briefe prüfen lassen. Dafür stellt die Verbraucherzentrale einen kostenlosen Inkasso-Check auf ihrer Website zur Verfügung. (lim)