Lidl: Razzia beim Discounter! Auslöser ist dieses umstrittene Produkt

Lidl: Die Erfolgsgeschichte des Discounters

Lidl: Die Erfolgsgeschichte des Discounters

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Bei Lidl ist es zu einer Razzia und der Beschlagnahmung diverser Produkte gekommen. Was dahinter steckt, ist kurios!

Cannabis-Cookies und Hash-Brownies, das sollte es zukünftig bei Lidl geben, doch die Polizei München war damit ganz und gar nicht einverstanden.

Lidl: Neue Cannabis-Produkte führen zu Razzia und Produkt-Beschlagnahmungen

Erst vergangene Woche war bei Lidl eine Reihe neuer Produkte ins Sortiment aufgenommen worden. Diese waren auch fleißig im Prospekt des Discounters angekündigt und beworben worden. Dazu zählte neben „Cannabis-Cokies“ und „Hash-Brownies“ unter anderem ein Energy-Drink mit Cannabis.

Hinter den Produkten steckt das Startup „the Green Dealers“. „Vor einem Jahr war es noch eine Idee. Jetzt werden es 1,5 Millionen Erstkäufer! Lidl und The Green Dealers rocken Deutschland - mit Euphoria! 3.350 Geschäfte, 21 brandheiße Cannabis Food- Produkte, 100% legal, KW 32/2021“, hatte Manager Armin von Brunn erst vor zwei Wochen stolz auf „LinkedIn“ gepostet.

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Einige Fakten zu Lidl:

  • Die ersten Lidl-Filialen wurden in den 70ern in Ludwigshafen eröffnet
  • 1999 führt Lidl als erster Discounter Scannerkassen ein
  • Lidl ist in fast allen Ländern Europas mit Filialen vertreten
  • sogar in den USA gibt es rund 100 Filialen
  • weltweit über 190.000 Mitarbeiter, in Deutschland über 70.000 (Stand 2020)

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Lidl: Polizei München lässt Cannabis-Produkte im Labor auf verbotene Substanzen untersuchen

Am Montag dieser Woche dann der Schock für Lidl und „The Green Dealer“: Die Polizei München führte in einer Filiale in Rosenheim in Bayern eine Razzia durch und beschlagnahmte einige der Cannabisprodukte.

Besagte Maßnahme am 9. August wurde mittlerweile gegenüber mehreren Medien bestätigt, zuerst hatte die Münchner Abendzeitung darüber berichtet. Nun soll die Ware strafrechtlich untersucht werden und geprüft werden, ob sich wirklich keine verbotenen Inhaltsstoffe darin befinden. Dafür wurden sie in ein kriminaltechnisches Labor nach München geschickt, heißt es in einem Artikel der Abendzeitung.

Beschlagnahmte Lidl-Produkte auch ohne THC und CBD in rechtlicher Grauzone

Lidl betonte zwar noch einmal, dass die Produkte weder den verbotenen Stoff THC noch CBD enthalten, beendete jedoch die Zusammenarbeit mit „The Green Dealers“ und nahm die Produkte nach dem Vorfall aus dem Sortiment.

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In den Cannabis-Produkten der Marke „Mary & Juana“, auf die Kunden nun doch verzichten müssen, waren unter anderem Cannabis-Samen und Cannabis-Blätter enthalten. Diese sind weder per se legal noch illegal – viel eher befinden sich die Nutzung und der Handel damit in einer rechtlichen Grauzone.

Konsequenzen muss der Discounter Lidl jedoch nur fürchten, sollten verbotene Substanzen in den Produkten gefunden werden. Bis die Ergebnisse der Untersuchung vorliegen, soll es aber noch mehrere Wochen dauern. (alp)