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„Letzte Generation“ stürmt Flughäfen in Berlin und München! „Handlungen, nicht nur leere Worte“

Die „Letzte Generation“ hat es wieder getan! Mehrere Flughäfen in Deutschland wurden zeitweise von den Aktivisten lahmgelegt.

"Letzte Generation": Ein Aktivist klebt sich auf der Fahrbahn fest.
u00a9 IMAGO / Olaf Wagner

Wetter

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Die „Letzte Generation“ macht es schon wieder! Nur wenige Wochen nach der Blockade des neuen Berliner Flughafens BER haben die Klimakleber wieder losgelegt und am Donnerstag, 08. Dezember, gleich zwei deutsche Flughäfen versucht lahm zu legen.

Wieder hat die „Letzte Generation“ sich den BER vorgenommen und die Rollbahn blockiert, doch diesmal ist auch noch der Münchner Flughafen in Mitleidenschaft gezogen worden

Flughafen München komplett lahmgelegt

Am Münchner Flughafen sollen Aktivisten beide Start- und Landebahnen des Airports gesperrt worden sein. Doch konnte die nördliche Start- und Landebahn bereits relativ kurze Zeit nach der Sperrung wieder freigegeben werden, wie ein Flughafensprecher sagte. „Die sind sehr schnell von der Bundespolizei wieder entfernt worden.“ Auch weil die südliche Start- und Landebahn durchgehend in Betrieb war, habe es keine Annullierungen von Flügen und nur geringfügige Verspätungen gegeben, hieß es weiter. Die Aktivisten seien festgenommen worden.

Die Situation in Berlin ist zum Glück entspannter: Nach Angaben des Flughafens gelang der „Letzten Generation“ es am Donnerstagvormittag zunächst nicht den Flugverkehr lahmzulegen. Der Flughafen betonte: „Der Flugbetrieb ist aktuell nicht eingeschränkt.“ Es habe einen Einsatz im Sicherheitsbereich „wegen unbefugten Zutritts“ gegeben. Mehr sei noch nicht bekannt. Eine Sprecherin der Bundespolizeidirektion Berlin sagte, einige Personen hätten sich Zugang zum Sicherheitsbereich verschafft. Der Einsatz dauere noch an.

„Letzte Generation“ schneidet Loch in Flughafen-Zaun

Die Protestgruppe „Letzte Generation“ teilte mit, Mitglieder seien in das Gelände eingedrungen und befänden sich auf dem Rollfeld des Flughafens. Ein dpa-Fotograf berichtete, eine Gruppe von Klimaschützern habe ein Loch in einen Zaun geschnitten, sei dann aber von Wachpersonal oder Polizisten abgefangen worden. Der Flugbetrieb lief den Beobachtungen zufolge weiter.

„Wir sind immer bereit für konstruktive Gespräche, so wie auch gestern mit dem bayerischen Innenminister (Joachim Herrmann). Aber was wir angesichts der drohenden Klimahölle brauchen, sind Handlungen und nicht nur leere Worte“, sagte Sprecherin Aimée van Baalen von der „Letzten Generation.“



Die Gruppe, die zuletzt auch häufig Straßen in München und Berlin blockierte, verlangt von der Bundesregierung einen besseren Klimaschutz und fordert unter anderem ein Tempolimit von 100 Kilometern pro Stunde auf Autobahnen und ein 9-Euro-Bahnticket für ganz Deutschland. (dpa)