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Kreuzfahrt: Reederei geht drastischen Schritt – HIER müssen Reisende draufzahlen

Eine Kreuzfahrt sollte ein Traumurlaub sein. Blöd nur, wenn die Kosten aus dem Ruder laufen. Eine Reederei geht einen drastischen Schritt.

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Kreuzfahrt: Diese Haushalts-Gegenstände sind an Bord verboten

Von wegen Traumurlaub via Kreuzfahrt! Klar, so eine Kreuzfahrt verspricht viel Luxus, fremde Länder, und das alles auf hoher See. Klar ist aber auch, dass so eine Kreuzfahrt nicht gerade günstig ist und zuweilen eine hohe vierstellige Geldsumme oder gar noch mehr verschlingt. Jetzt geht eine beliebte Reederei einen drastischen Schritt, der Urlauber und Kreuzfahrt-Liebhaber noch mehr Geld kosten wird.

Denn MSC Cruises erhöht jetzt die Preise für die Getränkepakete an Bord der Kreuzfahrtschiffe! Wie das Fachportal „Cruisetricks.de“ berichtet, waren die Preise für die Getränkepakete bei MSC Cruises ohnehin noch nie einfach strukturiert. Jetzt ist einerseits ein Service-Entgelt in den Getränkepaket-Preisen enthalten, und das unabhängig davon, ob man das Paket vor der Reise oder erst an Bord kauft.

Kreuzfahrt: Reederei geht drastischen Schritt

Aber: Es wird auf der anderen Seite teurer und auch vereinzelt komplizierter. Ab Montag (27. Februar) hebt die Reederei die Preise zwischen 4 und satten 30 Prozent an. Abhängig ist das je nach Paket und natürlich Reisedauer. Für die meisten Fälle beträgt die Erhöhung immerhin noch stolze 20 Prozent. So kostet das kleinste Paket „Easy“ pro Person und Tag statt zuvor 32 Euro schon 39 Euro, das „Premium Extra“ steigt von 62 Euro auf 74 Euro.

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Immerhin wird beim „Easy“-Getränkepaket der Leistungsumfang um Softdrinks in Dosen, einige Biere und Fruchtsäfte in Flaschen erweitert. Bislang gab es beim „Easy“ nur Bier vom Fass und Softdrinks aus dem Zapfhahn. Zudem wird MSC zwischen kürzeren Kreuzfahrten bis zu sechs Nächten und den Reisen mit sieben Nächten und mehr an Bord unterschieden. Auf kürzeren Reisen sind die Getränkepakete bis zu zehn Prozent teurer als auf längeren Reisen, so „Cruisetricks.de“ weiter.

MSC erhöht auch Service-Gebühr auf Dollar-Schiffen

Wer ein größeres Paket als das von ihm bestellte haben möchte, kann gegen Aufpreis upgraden. Und wer das vorab online macht, zahlt weniger als an Bord. Immerhin sind die neuen Upgrade-Preise nicht mehr nach Reisedauer gestaffelt. Upgraden kann aber nur jemand, der eine Individual-Buchung zu verzeichnen hat – Gruppenbuchungen können nicht upgraden.


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Zudem steigt die Service-Gebühr bei MSC an, wenn es sich bei der Bordwährung um den US-Dollar handelt. Die beträgt dann nämlich 18 Prozent, während es auf Euro-Schiffen noch immer bei 15 Prozent bleibt. Also, wer das alles berücksichtigt und vorab einkalkuliert, kann ja immer noch auf einen Traumurlaub hoffen…