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Kreuzfahrt: Traumreise wird zur Enttäuschung – Passagiere müssen mehrere Rückschläge ertragen

Was für ein bitterer Ausgang einer geplanten Traumreise! Ein Aida-Schiff muss anders fahren als geplant. Passagiere müssen stark bleiben.

Kreuzfahrt
© IMAGO/Pond5 Images

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Die Sommerzeit ist bei vielen Deutschen Urlaubszeit. Dann stellt sich die große Frage nach dem Ziel. Strand, Berge oder doch ein Städtetrip? Wir zeigen Dir die beliebtesten Reiseziele der Deutschen im Jahr 2022.

Von wegen Traumurlaub auf hoher See! Eine Kreuzfahrt sollte eigentlich die perfekte Reise sein. Ein Luxus-Schiff unter den Füßen, das offene Meer mit herrlicher Luft, dazu noch Expeditionen in Ländern, die man eher selten ansteuert. Doch für diese Passagiere wurde die Kreuzfahrt dann doch eher zum Debakel.

Seit dem 19. August befindet sich die „Aida Aura“ auf ihrer letzten Grönland-Kreuzfahrt. Gleichzeitig ist die Reise, die genau drei Wochen dauert, die vorletzte Reise überhaupt, bevor das Schiff die Aida-Flotte verlässt. Und eigentlich sollte das Schiff am Freitag (1. September) in Grönland ankern. Doch daraus wurde nichts!

Kreuzfahrt: Traumreise wird zur Enttäuschung

Das Ankern in Qaqortoq mit Tenderbetrieb wurde nämlich wegen einer aufziehenden Sturmfront rund um Grönland und Island unmöglich. Stattdessen entschied sich die Crew in Richtung des nächsten Ziels Reykjavik auf Island zu steuern. Doch auch das wurde zur Mammutaufgabe, denn: Die Sturmfront zwang den Kapitän dazu, eine andere Route als die vorgesehene zu nehmen. Und die dauerte deutlich länger als geplant.

Die Konsequenz daraus: Die „Aida Aura“ erreicht durch die Umfahrung der Sturmfront Reykjavik erst am Montag (4. September), und nicht schon am Sonntagabend. Die Liegezeit vor Ort verkürzt sich damit deutlich, berichtet das Fachportal „Kreuzfahrt Aktuelles“. Dieses Schicksal trifft aber nicht nur Aida: Auch andere Schiffe rund um Island müssen ihre geplanten Routen ändern. Die Sicherheit der Gäste und der Crew geht vor.


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Bitter nur, dass von den Zielen auf Grönland nur noch Ilmanaq übrig bleibt. Denn auch der Aufenthalt in Nuuk am 28. August musste abgesagt werden. Nach Reykjavik geht es über die schottischen Städte Lerwick und Kirkwall zurück nach Bremerhaven, wo die Reise am 9. September endet. Dann geht es für das Schiff schon auf eine zwölftägige Abschiedsreise. Ende September geht es an den neuen türkischen Eigner über.