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Kreuzfahrt: Hilferuf von Bord! Passagiere beklagen schlimme Zustände – jetzt reagiert die Reederei

Kreuzfahrt: Hilferuf von Bord! Passagiere beklagen schlimme Zustände – jetzt reagiert die Reederei

© IMAGO / penofoto

Kreuzfahrten: Urlaub auf hoher See

Von Jahr zu Jahr stechen mehr Touristen in See. Kreuzfahrten werden weltweit immer beliebter. Auch immer mehr Deutsche machen Urlaub auf hoher See.

Eine Kreuzfahrt ist in den Vorstellungen vieler eine entspannte Reise über die Meere. Doch das dem nicht immer so ist, zeigen die Berichte diverser Passagiere: Überfüllte Pools, kaum Platz und mangelhaftes Entertainment sind da nur die Spitze des Eisbergs.

Auf einer Kreuzfahrt wurde es jetzt regelrecht gesundheitsgefährdend für die Passagiere. Wegen der schlimmen Zustände soll es sogar einen Hilferuf von Bord gegeben haben.

So soll an Bord eines Ozeanreisen der Reederei Hapag Lloyd Informationen der Website „Kreuzfahrttester.de“ massive Infektionen des Coronavirus aufgetreten sein. Ein großer Teil der Besatzung und auch Gäste sollen bereits erkrankt sein.

Kreuzfahrt: Corona-Ausbruch auf Ozeandampfer – doch Reederei schweigt

Besonders bitter: Von den insgesamt 170 Gästen ist die Mehrzahl über 60 Jahre alt und damit besonders anfällig für das Virus, das seit mittlerweile seit zwei Jahren die Welt in Atem hält.

Doch die Vorwürfe gegenüber der Reederei werden noch ernster – denn sie soll den Ausbruch totgeschwiegen haben, so „Kreuzfahrttester.de“. Selbst die Passagiere an Bord habe man nicht richtig über die Ausmaße an Bord der „Hanseatic Spirit“ aufgeklärt.

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Kreuzfahrt: Reederei mit Vorwürfen konfrontiert – SO reagier Hapag-Lloyd

„Die Crew geht auf dem Zahnfleisch, die Crew braucht Hilfe. Der Crew wurde verboten mit den Gästen über die aktuelle Lage an Bord zu sprechen…. Mitarbeiter sind in Quarantäne, Kabinen ohne Zugang zur frischen Luft…drei Tage kümmert sich kein Arzt, Corona-Tests gibt es nicht mehr da die Tests an Bord ausgehen“, zitiert die Website einen Hilferuf von Bord über die sozialen Medien.

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Diese Redaktion hat Hapag-Lloyd mit den Vorwürfen konfrontiert. Die Reederei antwortet: „An Bord der HANSEATIC Spirit gibt es vereinzelt positive COVID-19 Testergebnisse. Entsprechend unsers etablierten Präventions- und Hygienekonzepts haben wir die Maßnahmen an die Situation angepasst und die positiv getesteten Personen umgehend getrennt voneinander isoliert. Sie werden durch unseren Bordarzt betreut.“

Kreuzfahrt: Reederei will Situation unter Kontrolle haben

Weiter heißt es: „Die Identifikation der Fälle belegt, dass die Maßnahmen unseres Gesundheits- und Hygienekonzepts zum Schutz unserer Gäste und Besatzung greifen. Wir sind auf positive Fälle an Bord vorbereitet, das ist Teil unseres in Abstimmung mit den Behörden sowie Häfen erarbeiteten Konzepts.“

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Zur näheren Situation an Bord der „Hanseatic Spirit“ hat das Kreuzfahrt-Unternehmen nichts weiter gesagt. So stehen weiterhin die Vorwürfe im Raum, dass mittlerweile sogar der Internetzugang der Passagiere eingeschränkt worden sei. (kk)