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Kaufland wird es zu bunt – Supermarkt mit Knallhart-Ansage!

Kaufland hat die Faxen dicke und fordert jetzt eine Veränderung, die es ganz schön in sich hat. Kunden sind verblüfft:

© IMAGO/Michael Gstettenbauer

Kaufland: Die Erfolgsgeschichte der Supermarktkette

Die Lebensmittel-Einzelhandelskette Kaufland wurde 1968 gegründet und hat seinen Hauptsitzt im baden-würrtembergischen Neckarsulm. Die Kaufland Stiftung und Co. KG gehört genau wie der Discounter Lidl zur Schwarz Gruppe. Kaufland beschäftigt insgesamt 132.000 Mitarbeiter.

Seit Monaten hält der Preiskampf zwischen deutschen Supermärkten und Lebensmittelherstellern die Kunden in Atem. Die Auswirkungen durch die Inflation lassen die Preise in die Höhe schlagen.

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Der neueste Akt im Supermarkt-Drama: Kaufland, einer der größten Ketten im Einzelhandel, droht mit drastischen Maßnahmen, um die Preise zu drücken.

Kaufland hat die Faxen dicke!

Die Auseinandersetzung zwischen Supermärkten und Herstellern ist längst kein Geheimnis mehr. Die Inflation hat die Produktionskosten in die Höhe getrieben, und die Hersteller gaben die finanzielle Bürde an die Märkte weiter. Doch jetzt scheint Kaufland genug zu haben und fordert die Hersteller auf, ihre Produktpreise um satte 1,3 bis 2 Prozent zu senken. Die Begründung? Die Hochinflation sei vorbei, und damit sollten auch die Kosten für Rohstoffe und Energie wieder sinken, so die Argumentation des Supermarktriesen.

Die internationalen Märkte reagierten auf den Ukraine-Konflikt. Doch nun, da sich die Wogen etwas glätten, fordert Kaufland eine Anpassung der Herstellerkosten – und das nicht ohne Grund, wie es scheint. Die Frage bleibt: Werden die Hersteller nachgeben?

Einheitliche Preise für Europa

Doch das ist nicht die einzige Forderung von Kaufland. Der Supermarktgigant besteht darauf, dass es endlich einheitliche Einkaufspreise in Europa gibt. Das bedeutet, dass für dasselbe Produkt bei einem Lieferanten der gleiche Preis für deutsche und polnische Filialen gezahlt werden soll. Kaufland setzt hier auf Drucktaktiken und droht sogar mit Bestellstopps, wenn die Lieferanten nicht nachgeben.

Die Hoffnung auf niedrigere Preise für die Verbraucher keimt auf, doch bleibt abzuwarten, ob diese Forderungen tatsächlich positive Auswirkungen auf die Endverbraucher haben werden. Kauflands Versuch könnte auf Widerstand der mächtigen Herstellerbranche stoßen. Die Frage, ob die Supermärkte die möglichen Preissenkungen fair an die Verbraucher weitergeben, bleibt ebenfalls im Raum.


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Ein Blick auf den Kassenbon versetzt die Verbraucher aktuell ohnehin in Entsetzen, denn die Lebenshaltungskosten in Deutschland erreichen Rekordhöhen. Die Hoffnung auf eine Entlastung an der Supermarktkasse ist groß, doch wie stark werden die Supermärkte wirklich beim Geldbeutel der Verbraucher zuschlagen? Die Antwort bleibt vorerst im Unklaren, und die Spannung im Supermarkt-Zoff steigt weiter.