Kaufland, Aldi und Co: Corona-Selbsttests geprüft – mit erschreckendem Ergebnis

Corona-Varianten: Wie entstehen Mutationen und was macht sie gefährlich?

Corona-Varianten: Wie entstehen Mutationen und was macht sie gefährlich?

Was sind eigentlich Corona-Varianten und warum werden sie mit griechischen Buchstaben bezeichnet.

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Schon lange können Kunden bei Kaufland, Aldi und Co. Corona-Selbsttests kaufen.

Das ist eigentlich recht praktisch, birgt aber auch die Gefahr, dass das Testergebnis nicht korrekt ist. Dafür gibt es unterschiedliche Gründe. Nun wurden einige Corona-Selbsttests, die bei Kaufland, Aldi und Co. verkauft werden, genauer unter die Lupe genommen und das Ergebnis sieht alles andere als gut aus.

Kaufland, Aldi und Co.: Corona-Selbsttests wurden auf Herz und Nieren getestet

Ein Corona-Selbsttest ist manchmal schon sehr hilfreich – immerhin muss man so nicht für jeden Test zu einem Arzt rennen. Das die gekauften Tests oft nicht so genau sind wie die Tests, die von geschultem Personal durchgeführt werden, und mit einem PCR-Test grundsätzlich nicht mithalten können, ist bekannt.

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Das ist Kaufland:

  • gegründet 1968, Firmensitz in Neckarsulm (Baden-Württemberg)
  • ist ein Tochterunternehmen der Schwarz-Gruppe (ebenso wie Lidl)
  • Das Unternehmen betreibt rund 1.300 Filialen, davon 667 in Deutschland und hat rund 132.000 Mitarbeiter
  • Die Kette ist außerdem in Polen, Tschechien, Rumänien, Slowakei, Bulgarien, Kroatien und der Republik Moldau vertreten
  • Das Prospekt zeigt dir die besten Angebote, du kannst es auch online ansehen

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Doch das Ergebnis eines Tests, den das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) laut „Focus“ bei insgesamt 122 Schnelltests verschiedener Firmen durchgeführt hat, mehrt die Zweifel an den Aussagekraft einiger dieser Schnelltests.

Paul-Ehrlich-Institut testet 122 Selbsttests

Das Ergebnis des PEI fällt sehr unterschiedlich aus. 96 Tests erreichten die geforderte Sensivitätswerte, 26 (also jeder fünfte) verfehlten ihn jedoch. Also waren bei diesen von 1000 negativen Tests mehr als 25 falsch-negativ.

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Es gab aber auch mehr als gute Ergebnisse. Einige Schnelltests erreichten bis zu 100 Prozent. Nach dem PEI sind die folgenden Schnelltests besonders gut:

  • „Green Spring SARS-CoV-2 Antigen Rapid Test Kit“ von Shenzhen Lvshiyuan Biotechnology
  • „Toda Coronadiag Ag“ von Toda Pharma
  • „SARS-CoV-2 Ag Diagnostic Test Kit“ von Shenzhen Watmind Medical
  • „COVID-19 Antigen Speicheltest“ (Immunochromatographie) von ulti med Products
  • „QuickProfile Covid-19 Antigen Test Card“ von LumiQuick Diagnostics

Durchwachsen schnitt hingegen der „Novel Coronavirus 2019-nCoV Antigen Test“ von Beijing Hotgen ab, der bei Kaufland und Aldi verkauft wird. Der „SARS-CoV-2 Antigen Rapid Test Kit“ von Beijing Lepu Medical Technology identifizierte zwar bei hoher Viruslast zuverlässig die positiven Proben, bei geringer Viruslast wurde er aber deutlich unzuverlässiger. Dieser wird laut „Focus“ unter anderem bei Rossmann verkauft.

Wer also eine höhere Sicherheit haben möchte, dass der bei Kaufland, Aldi und Co. gekaufte Test auch das richtige Ergebnis anzeigt, sollte sich besser gut informieren. (gb)