Hund: Spaziergänger von zwei Vierbeinern attackiert und schwer verletzt

So grausam und traurig ist die Geschichte von Hündin Hanna

So grausam und traurig ist die Geschichte von Hündin Hanna

Hündin Hanna aus dem Tierheim in Gelsenkirchen hat einen grausamen Leidensweg hinter sich. Ihre Vorbesitzer haben die Kangal-Hündin schwer misshandelt.

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Der Hund gilt als bester Freund des Menschen. Bei einem Spaziergang wird dieser für einen Mann jedoch zum schlimmsten Feind.

Nichtsahnend wird er nicht nur von einem Hund sondern gleich zwei Hunden attackiert und schwer verletzt.

Hund: Spaziergänger von zwei Vierbeinern attackiert und schwer verletzt

Zur Mittagszeit ereignete sich das Drama in einem Park in München. Als ein 45-jähriger Mann auf der Riemer Straße in München-Riem gemütlich spazieren geht, kommt ihm ein weiterer Mann mit zwei Hunden entgegen.

Trotz Leine müssen sich die Hunde irgendwie von ihrem Hundehalter gelöst und auf den ahnungslosen Mann gestürzt haben. Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei den Vierbeinern um Boerboels, eine südafrikanische Schutz- und Wachhundrasse.

Der Münchener konnte sich, durch mehrere Bisse schwer verletzt und nur mit letzter Kraft, auf eine Parkbank mehrere hundert Meter entfernt retten. Dort ankommen sei ihm ein Zeuge zu Hilfe gekommen und habe umgehend den Rettungsdienst sowie die Polizei alarmiert. Das Opfer wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht.

Doch es kommt noch schlimmer, denn die Attacke der beiden wildgewordenen Hunde hätte wohlmöglich gar nicht passieren müssen.

Aggressive Hunde bereits bekannt

Die beiden Hunde und ihr Herrchen sind längst keine Unbekannten. Bereits seit November 2019 sind die Tiere den Behörden bekannt.

Bei zwei Vorfällen gerieten die Hunde mit anderen Artgenossen in eine Rauferei. Bei dem zweiten Vorfall kamen auch die Besitzer zu Schaden, da sie ihre Vierbeiner voneinander trennen wollten.

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Die Boerbels wurden zwischenzeitlich dem 59-Jährigen entzogen, doch nach einem Sachverständigengutachten unter Leinenpflicht und später aufgehobenem Maulkorbzwang, durften sie wieder nach Hause.

Jetzt befinden sich die beiden Täter im Münchener Tierheim und die Polizei hat ein Verfahren zur Haltungsuntersagung eingeleitet. Außerdem wurde ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

Beim letzten Gutachten wurde der „Halter als geeignet und die Hunde als nicht gesteigert aggressiv“ beurteilt, wie es in dem Pressebericht der Polizei nachzulesen ist. Bleibt abzuwarten, wie das neue Urteil ausfällt.

Das Opfer befindet sich auch nach zwei Tagen immer noch im Krankenhaus. (cg)