Hund, Katze und Co.: Achtung! Neue Erkenntnisse zu Corona bei Haustieren – was du beachten musst

Duisburger Tierärztin erklärt, wie du deinem kranken Hund helfen kannst

Duisburger Tierärztin erklärt, wie du deinem kranken Hund helfen kannst

Kathrin Hänig

Wir waren in der Tierklinik am Kaiserberg und haben uns einige Krankheiten erklären lassen.

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Achtung, an alle Besitzer von Hund, Katze und Co.! Es gibt neue Erkenntnisse zu Corona-Infektionen bei Haustieren – und es gibt einige Sachen, die du wirklich beachten solltest.

Können sich Hund, Katze und Co. eigentlich mit Corona infizieren? Diese Frage hat sich jeder Haustier-Besitzer in der Pandemie bestimmt schon einmal gestellt. Und jetzt gibt es neue Erkenntnisse dazu!

Hund, Katze und Co.: Neue Erkenntnisse zu Corona-Infektion

Der „Berliner Kurier“ berichtet von Untersuchungen, die beim Europäischen Kongress für klinische Mikrobiologie und Infektionskrankheiten (ECCMID) in Basel demnächst präsentiert werden. Demnach stecken sich Hunde, vor allem aber auch Katzen, häufiger bei ihrem Herrchen mit Corona an als bislang gedacht.

Mögliche Symptome bei den infizierten Vierbeinern sind Kraft- und Appetitlosigkeit, Husten, laufende Nase, Atemprobleme und Durchfall, erklärt Tiermedizinerin Dorothee Bienzle von der kanadischen Universität in Guelph.

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Die beliebtesten Hunde-Rassen in Deutschland:

  • Platz 1: Labrador Retriever
  • Platz 2: Golden Retriever
  • Platz 3: Deutscher Schäferhund
  • Platz 4: Jack Russel Terrier
  • Platz 5: Yorkshire Terrier

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Hund, Katze und Co.: Besonders Katzen können sich infizieren

Besonders Katzenbesitzer müssen vorsichtig sein: Wenn die Fellnase viel Zeit mit ihrem Besitzer verbringt, ist sie besonders empfänglich für das Virus. Das liegt daran, weil Katzen häufiger nah am Gesicht ihrer Besitzer schlafen. Das würde sie einer Infektion stärker aussetzen.

Dorothee Bienzle und ihre Kollegen testeten insgesamt 48 Katzen und 54 Hunde aus 77 Haushalten, in denen es einen Corona-Infizierten gab. 67 Prozent der Katzen und 43 Prozent der Hunde wiesen Antikörper auf. Das weist auf eine durchstandene Infektion hin.

Aber es gibt auch gute Nachrichten: In den meisten Fällen ist die Covid-19-Infektion bei den Vierbeinern glimpflich ausgegangen.

Hund, Katze und Co.: Corona-Infektion verläuft meist harmlos

Die Tiermedizinerin Els Broens von der Universität Utrecht rät dazu, bei einer Corona-Infektion den Kontakt mit seinem Hund oder seiner Katze zu vermeiden. Doch die schlimmste Befürchtung sei dabei nicht die Gesundheit der Tiere.

Immerhin verlief eine Covid-19-Infektion bei ihnen ja meist nur mit leichten oder sogar gar keinen Symptomen.

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Die Hauptsorge sei das potenzielle Risiko, dass die Haustiere zu einem Reservoir des Virus werden und das Virus über sie zurück in die Bevölkerung gelangen könnte.

Bislang sei aber noch keine Übertragung des Virus von einem Haustier auf den Menschen nachgewiesen worden, heißt es in dem Bericht des „Berliner Kurier“.

Wenn euch euer Vierbeiner also wirklich am Herzen liegt, dann bleibt ihr bei einer Corona-Infektion besser auf Abstand – auch wenn es schmerzlich ist. (cf)