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Hochzeit: Mann verheiratet mit falscher Frau – weil Amt großen Fehler macht

Ein Paar plante gerade seine Hochzeit, als eine Schock-Nachricht über den Bräutigam heraus kam. Für seine Verlobte brach die Welt zusammen.

Eine Frau erlebte vor ihrer Hochzeit eine böse Überraschung!
u00a9 IMAGO/Cavan Images

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Alles war perfekt, als Winnie und Marko ihre gemeinsame Hochzeit planten. Das Paar aus Sachsen war drei Jahre zusammen, ein romantischer Antrag krönte ihre Liebe – nun sollte das Ja-Wort das nächste Highlight in der Beziehung von Winnie und Marko werden.

Doch vor die Hochzeit haben die Behörden in Deutschland jede Menge Dokumente gesetzt – und die ließen den Traum des Paares zunächst zerplatzen. Laut der Papiere war Marko nämlich bereits verheiratet, soll zudem Vater eines Kindes sein. Was ist da los?

Hochzeit: Mann ohne sein Wissen verheiratet

Für die Verlobten Winnie und Marko hing der Himmel voller Geigen, als sie ihre Hochzeit planten. Die benötigten Papiere für das Ja-Wort sorgten jedoch für dunkle Wolken am Liebeshimmel, wie „Bild“ berichtet.

Auszüge aus dem Geburtenregister seines Heimatortes offenbarten, dass der zukünftige Bräutigam bereits seit August 2014 verheiratet sei und noch im selben Jahr Vater einer Tochter geworden sei. Allerdings nicht mit Winnie. „In dem Moment war es ein absoluter Schock. Ich habe direkt angefangen zu heulen“, gesteht die 31-Jährige. „Man denkt dann erst mal: ‚Oh mein Gott, mein ganzes Leben wird gerade auf den Kopf gestellt.'“

Marko schwor seiner Verlobten, dass er nicht verheiratet ist, dass es sich stattdessen um einen Fehler handeln muss. Und tatsächlich: Das zuständige Standesamt räumte auf Nachfrage ein, dass möglicherweise ein Fehler unterlaufen war. Eine Korrektur könne aber bis zu sechs Monate dauern.

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Amt räumt Fehler ein

Tatsächlich erklärte das Standesamt Nürnberg, bei der die Eheschließung zwischen Marko und der anderen Frau angeblich stattgefunden hatte, gegenüber „Bild“: „In diesem Fall hatten wir den Geburtseintrag von diesem falschen Kind und den Heiratseintrag von der falschen Eheschließung. Wir konnten dann die Urkunden an das deutsche Register übermitteln und mussten zum Glück kein Gericht einschalten.“


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Mittlerweile haben Winnie und Marko auch die richtigen Dokumente erhalten, freuen sich auf ihre Hochzeit und gemeinsame Zukunft. „Wir sehen es jetzt mit Humor. Die Geschichte werden wir wahrscheinlich noch unseren Enkeln erzählen. Ich bin froh, dass es so glimpflich ausgegangen ist und dass wir einander vertrauen“, so die zukünftige Braut.