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Galeria Kaufhof: Investor will Tausende Mitarbeiter retten – „Wir glauben an die Zukunft“

Galeria Kaufhof droht erneut ein Kahlschlag an Filialen. Tausende bangen um ihre Jobs. Doch jetzt gibt es Hoffnung!

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Online-Shopping

So spart man richtig

Bangen um Galeria Kaufhof! Die Kaufhaus-Kette mit 131 Filialen steht einmal mehr vor dem Aus, Tausende Mitarbeiter bangen um ihre Jobs – doch jetzt gibt es Hoffnung, und das von einem Investor!

Markus Schön, Geschäftsführer des Onlinehändlers „Buero.de“, verspricht in „Bild“: „Wir wollen Galeria Kaufhof retten!“ Und weiter: „Wir glauben an die Zukunft dieser Traditionsmarke in Kombination mit unserer Online-Erfahrung und könnten dabei helfen, tausende Arbeitsplätze zu erhalten.“

Kann Investor Tausende Jobs retten?

Kein leichtes Unterfangen: Galeria Karstadt Kaufhof hatte Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt, Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz hatte bereits harte Einschnitte angekündigt. Von den aktuell 131 Kaufhäusern werde nur noch ein harter Kern übrig bleiben. Welche betroffen sind, soll spätestens in drei Monaten feststehen.

Schon 2020 sind etwa 40 Filialen geschlossen und rund 4.000 Mitarbeiter entlassen worden. Im Februar 2021 und im Februar 2022 hat der Warenhauskonzern staatliche Hilfen von insgesamt über 680 Millionen Euro erhalten. Doch das Darlehen wurde wegen gestiegener Energiepreise und der Konsumflaute seitens der Kunden schnell aufgebraucht.

Gespräche haben schon begonnen

Bringt jetzt ausgerechnet ein Onlinehändler die Wende? Schön ist besonders an Standorten in mittelgroßen Städten interessiert, etwa an Filialen in Fulda und Bad Homburg (Hessen), Wismar (Mecklenburg-Vorpommern) und Goslar (Niedersachsen).


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Die Verhandlungen sollen schon bald konkreter werden, ein Gespräch mit dem Insolvenzverwalter habe schon stattgefunden, so Schön zu „Bild„: „Wir hoffen sehr, dass der Konzern auf unser Angebot eingeht und damit eine Rettung der Filialen und Arbeitsplätze möglich macht.“ Bleibt zu hoffen, dass jetzt wirklich bald die Wende eingeleitet wird…