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dm, Rossmann und Co: Kunden wütend! Beliebte Produkte aus Sortiment geworfen

dm: Die Erfolgsgeschichte des Drogeriemarktes

dm, Rossmann und Co müssen einige Produkte aus ihrem Sortiment verbannen.

Das hat einen wichtigen Hintergrund – es geht um den Schutz der Gesundheit von Kunden. Neben dm, Rossmann und Co sind ebenfalls Parfümerien, Apotheken und Supermärkte betroffen.

dm, Rossmann und Co: Einige Artikel verschwinden

Seit dem 1. März stehen immer mehr Kunden vor leeren Regalen. Mit Lieferengpässen hat das jedoch nichts zu tun. Wie die „Berliner Morgenpost“ berichtet, ist der Grund dafür eine neue EU-Richtlinie, die ab Anfang März Herstellern die Nutzung eines bestimmten Inhaltsstoffes verbietet.

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Das ist dm:

  • Betreibt rund 2.000 Filialen in Deutschland
  • Weitere 1.700 in 13 europäischen Ländern
  • Daneben betreibt dm einen Onlineshop, in dem du rund um die Uhr einkaufen kannst
  • Seit Jahren produziert dm Eigenmarken wie Balea, Alverde oder Ebelin

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Die Rede ist von Lilial – ein Inhaltsstoff, der unter anderem in Kosmetika, Deo und Parfüm sowie in Duschgel, Shampoo und Haarspray enthalten ist. Der synthetische Duftstoff steht im Verdacht, fortpflanzungsgefährdend zu sein. Er könnte möglicherweise das Erbgut verändern – es besteht außerdem ein erhöhtes Allergierisiko, berichtet die „Berliner Morgenpost“.

dm, Rossmann und Co: Gefährlicher Inhaltsstoff – Ersatz lässt auf sich warten

Seit Juli 2021 steht Lilial auf der „Liste der besonders besorgniserregenden Stoffe“. Ab dem 1. März 2022 ist der Stoff EU-weit in Kosmetikprodukten verboten.

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Für den Einzelhandel bedeutet das Verbot viel Arbeit: Die Märkte müssen ihr Sortiment eigens auf den Inhaltsstoff überprüfen und betroffene Produkte aus dem Verkauf nehmen.

Bis Hersteller ihre Produkte anpassen, könnten einige Wochen vergehen. So lange könnten einige der Regale leer bleiben. (jdo)