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dm beendet Service – DARAUF müssen Kunden bald verzichten

dm: Die Erfolgsgeschichte des Drogeriemarktes

dm zieht die Reißleine!

Vor knapp einem Jahr hatte dm ein Projekt gestartet, um Plastikmüll zu reduzieren und damit etwas Gutes für die Umwelt zu tun. Auch die Kunden sollten davon profitieren. Doch nun wird die Aktion einfach eingestampft.

dm stoppt Recyclingprojekt nach nicht mal einem Jahr

Im Herbst 2021 kündigte dm an, dass Kunden künftig Plastikbehälter für Kosmetik-/Körperpflege-Produkte oder andere Plastikflaschen ohne Pfand wieder in die Filialen zurückbringen können.

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Das ist die Drogeriemarkt-Kette dm:

  • betreibt rund 2.000 Filialen in Deutschland
  • weitere 1.700 in 13 europäischen Ländern
  • daneben betreibt dm einen Onlineshop, in dem du rund um die Uhr einkaufen kannst
  • Seit Jahren produziert dm Eigenmarken wie Balea, Alverde oder Ebelin

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Das Ziel: Die Behälter recyceln und daraus neue Verpackungen für dm-Eigenmarken zu produzieren. Zweifelsohne ein nobles Vorhaben – warum also stampft dm diesen Service nun wieder ein?

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dm: Kunden springen nicht auf Recycle-Aktion an

Die Antwort lautet offenbar: dm wollte – die Kunden aber nicht! In den ersten acht Monaten waren schlichtweg nicht genügend Verbraucher bereit, unbepfandete Plastikflaschen wieder bei dm abzugeben.

Die Menge an zurückgegebenen Plastikbehältern sei „nicht ausreichend“ gewesen, als dass sich das Projekt wirtschaftlich noch gelohnt hätte, sagte dm-Geschäftsführerin Kerstin Erbe der „Lebensmittelzeitung“.

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Also Schluss! Fortan müssen die Kunden ihre unbepfandeten Palstikbehälter von dm wohl weiterhin im Müll entsorgen. (at)