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DHL macht kurzen Prozess bei Packstationen – Kunden müssen sich umstellen

DHL rüstet seine Packstationen auf. Kunden müssen sich deshalb bei vielen Standorten umstellen.

u00a9 IMAGO/Michael Gstettenbauer

Deutsche Post: Päckchen nicht angekommen - was Du jetzt tun musst

Viele kennen das Ärgernis. Ihr habt etwas bestellt, doch das Päckchen ist nicht bei euch angekommen und ihr habt auch keine Benachrichtigung im Briefkasten? Euch sind die Hände dann nicht gebunden.

Wer seine Pakete häufig nicht persönlich annehmen kann, der kann auf den Packstations-Service von DHL zugreifen. Hier können Kunden ihre Pakete seit mittlerweile 20 Jahren rund um die Uhr abholen. Technisch hat sich seit Einführung der Paketstationen einiges geändert.

Nun rüstet DHL seine älteren Stationen auf. Wie „heise“ berichtet, wird damit ein altes Verfahren komplett eingestellt. Viele Kunden müssen sich deshalb nun umgewöhnen.

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DHL: Das ändert sich für Kunden

In Zukunft sollen alle Packstationen nur noch über App gesteuert werden können. Das war bei den Automaten der ersten Generationen noch anders. Hier konnten Kunden noch mit einer Kundenkarte und einem individuellen Zahlencode an ihre Pakete kommen. Doch damit soll bald Schluss sein. Bei den rund 1.100 betroffenen Automaten würden Display, Scanner und Eingabefelder ausgebaut.

Denn die alte Technik kam nicht mehr mit den QR-Codes der neueren Generation zurecht. Zuletzt hatte es noch einen Code auf Umwegen gegeben, der allerdings nur für kurze Zeit gültig war. Die Technik hatte einen Vorteil für manche Kunden. So konnten sie den Code an Bekannte verschicken, wodurch diese Pakete abholen konnten.

So funktioniert die neue DHL-Technik

Das ist nach dem Umbau der älteren Packstationen allerdings nicht mehr möglich. Denn die Platten, die zukünftig die Displays der betroffenen Stationen ersetzen sollen, werden sich per Bluetooth mit dem Smartphone des Kunden verbinden. Das richtige Fach öffnet sich dann erst, wenn das mit der App verbundene Smartphone in unmittelbarer Nähe ist.


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Das displaylose Verfahren soll aber eine Ausnahme bleiben. „Es geht bei der Umrüstung ausschließlich um die älteren Automatentypen und rund 1100 Automaten“, so ein DHL-Sprecher gegenüber „heise“. Bei den restlichen rund 90 Prozent der Automaten werde es weiterhin Bildschirme geben.

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