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Deutschlandticket: Horror-Szenario droht – folgt jetzt das böse Erwachen?

Dieses Szenario dürfte für viele Pendler, die das Deutschlandticket nutzen, ziemlich übel sein.

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© IMAGO/Panama Pictures

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Um das Deutschlandticket wurde lange gekämpft. Mittlerweile ist es seit einigen Monaten Realität und ist für einige Deutsche eine deutlich günstigere Variante, mit Bus und Bahn unterwegs zu sein.

Doch nun droht Ungemach. Es könnte nämlich sein, dass das Deutschlandticket künftig nicht mehr wie bisher für 49 Euro angeboten wird. Das wäre für viele Pendler ein Schock – es könnte auch sein, dass das Angebot dann nicht mehr so sehr in Anspruch genommen werden wird wie aktuell.

Deutschlandticket: Üble Prognose

Wer in Deutschland vom Wohnort zum Büro pendeln muss, setzt meist entweder auf das Auto oder den öffentlichen Nahverkehr. Damit immer mehr Menschen auf die letztere Option setzen, wurde das Deutschlandticket für 49 Euro im Monat eingeführt. Doch wie lange wird es das Angebot zu diesem Preis noch geben?

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Wie der „Spiegel“ berichtet, könnten auf die Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs in den kommenden Jahren deutlich höhere Kosten zukommen. Das Nachrichtenmagazin beruft sich dabei auf eine Untersuchung im Auftrag des Verkehrsministeriums zum Finanzbedarf bis 2031, die das Deutschlandticket als maßgeblichen Grund dafür sieht.

Wird das Deutschlandticket deutlich teurer?

„Um die Gesamtkosten des ÖPNV zu decken“, sei mit dem Deutschlandticket im Jahr 2031 ein Zuschuss zwischen 20,7 und 31 Milliarden Euro nötig. Ohne die Fortführung des derzeit 49 Euro teuren Tickets müssten demnach zwischen 16,6 und 18,3 Milliarden Euro an Steuermitteln fließen. Besonders teuer werde es nach 2025, wenn die Corona-Hilfen ausliefen, mit denen der Nahverkehr bislang gestützt werde. Demnach müssten entweder die Ticketpreise steigen oder der Staat deutlich mehr Geld zuschießen als bisher. Das Verkehrsministerium erklärte dazu, nach 2025 sei ein neues Gesetz nötig, um die „weitere Finanzierung“ des 49-Euro-Tickets „dauerhaft zu sichern“.


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Bislang teilen sich Bund und Länder die Kosten für das Deutschlandticket bis 2025 zu je 1,5 Milliarden Euro jährlich. Die Übernahme der Mehrkosten für das Ticket ist jedoch lediglich bis Ende dieses Jahres gesichert. Länder und Kommunen fordern regelmäßig mehr Geld vom Bund, um das Ticket langfristig zu sichern. (Mit afp)