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Deutsche Post und DHL verkünden große Neuerung – so sollen Kunden davon profitieren

Deutsche Post und DHL verkünden große Neuerung – so sollen Kunden davon profitieren

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Deutsche Post: Päckchen nicht angekommen - was Du jetzt tun musst

Deutsche Post und DHL verkünden große Neuerung – so sollen Kunden davon profitieren

Deutsche Post: Päckchen nicht angekommen - was Du jetzt tun musst

Viele kennen das Ärgernis. Ihr habt etwas bestellt, doch das Päckchen ist nicht bei euch angekommen und ihr habt auch keine Benachrichtigung im Briefkasten? Euch sind die Hände dann nicht gebunden.

Die Deutsche Post und die DHL kooperieren nun noch mehr als zuvor mit der Deutschen Bahn. Das merken vor allem die Kunden, die von einem neuen Angebot profitieren können.

Denn an Deutschlands Bahnhöfen will die Deutsche Post und die DHL in den kommenden Monaten Hunderte neue Paket-Abholautomaten aufbauen.

Deutsche Post & DHL bauen Paketstationen aus

Die Packstationen sollen größtenteils noch in diesem Jahr den Betrieb aufnehmen. 800 solcher Stationen sind geplant.

Ein erster neuer Automat ging kürzlich am Leipziger Hauptbahnhof in Betrieb. Derzeit hat DHL bereits rund 100 Packstationen an Bahnhöfen, nun wird die Zusammenarbeit intensiviert.

An einer Packstation können Nutzer Pakete rund um die Uhr abholen, sie sind also nicht gebunden an die Öffnungszeiten von Post-Filialen oder Kiosken. Derzeit hat die Deutsche Post & DHL bundesweit rund 9000 solcher Automaten.

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Ende dieses Jahres steigt dann auch die Deutsche Bahn in die Nutzung der neuen Paket-Stationen ein. Diese haben einen gelben Bereich, in dessen Fächer nur DHL Sendungen einliefert und abholt, und einen blauen Bereich, mit dem die Bahn den Click-&-Collect-Service „Box – Die Abholstation“ anbietet. Einzelhändler und Online-Shops können dort Waren deponieren, damit ihre Kunden unkompliziert darauf zugreifen können; beispielsweise Pendler, die abends auf dem Weg nach Hause noch etwas abholen, was sie tagsüber in einem Bahnhofsshop bestellt haben – der Shop ist bereits zu, das Produkt ist aber trotzdem noch verfügbar.

Bahnhöfe sollen aufgewertet werden

Mit dem neuen Service will der Verkehrskonzern Bahnhöfe aufwerten, dortige Ladengeschäfte können im Kampf um die Kundengunst mit einer Rund-um-die-Uhr-Abholmöglichkeit punkten. Es sei das Ziel, „mit modernen Bahnhöfen und innovativen Services dazu beizutragen, dass Reisende noch öfter die klimafreundliche Bahn als Verkehrsmittel wählen“, sagte der Chef der DB Station & Service AG, Bernd Koch.

Das Thema Klimaschutz nutzt auch die Post in ihrer Werbung. So betonte der DHL-Manager Holger Bartels, dass bei der Abgabe eines Pakets an einer Packstation viel CO2 eingespart werde. Vergleiche man den CO2-Ausstoß, der beim Paketversand auf der Strecke zwischen dem Depot und dem Zustell-Ort durchschnittlich anfällt, so liege der bei Packstationen 30 Prozent niedriger als bei der Haustürzustellung.

Haustürzustellung ist in der Paketbranche unbeliebt

Die Haustürzustellung ist der Paketbranche schon seit langem ein Dorn im Auge, denn sie ist zeitraubend und damit teuer für die Firmen. Daher bewirbt die Branche schon länger andere Arten der Zustellung – DPD, Hermes und GLS setzen vor allem auf Kioske und Geschäfte, die nebenbei auch für die Paketfirmen tätig sind und die Sendungen bei sich lagern, bis der Empfänger sie abholt.

Auch die Post hat solche Paketshops, zusätzlich setzt sie aber verstärkt auf die Abhol-Stationen, die Tag und Nacht nutzbar sind.

Dennoch ist bei vielen Kunden die Haustürzustellung immer noch die beliebteste Variante. Ob sich diese komplett ablösen lässt, ist anzuzweifeln. (fb/dpa)