Veröffentlicht inVermischtes

Deutsche Bahn geht bei EM 2024 vom Schlimmsten aus – „Mehr randalierende Fans“

Die Deutsche Bahn wappnet sich mit allen Mitteln für die bevorstehende EM, um allen Fußballfans eine sichere Anreise zu ermöglichen.

Deutsche Bahn rechnet mit Randalen zur EM 2024
u00a9 IMAGO/Rolf Poss

Deutsche Bahn: Die Geschichte des deutschen Eisenbahnkonzerns

In wenigen Tagen ist es so weit. Die Fußball-EM 2024 steht an und lockt unzählige Fußballbegeisterte ins Stadion. Damit diese auch möglichst schnell und sicher an den jeweiligen Austragungsorten ankommen, wappnet sich die Deutsche Bahn derzeit für die riesigen Menschenmassen, die schon bald auf die Bahnsteige einströmen werden.

Es ist davon auszugehen, dass nicht nur ruhige Fans per Zug zum Stadion und wieder zurückfahren wollen. Sobald Euphorie über einen Sieg oder Trauer um ein verlorenes Spiel die Gemüter bestimmen, kann es sowohl auf den Fahrten selbst, als auch an den Bahnhöfen zu Randale kommen.

Deutsche Bahn mit ausgeklügeltem Sicherheitskonzept

„Neben Willkommensschaltern an den Bahnhöfen und zusätzlichem Reinigungs- und Wartungspersonal setzt die DB für die Sicherheit rund um die Uhr 6.000 Beamte der Bundespolizei und 4.500 Kräfte von DB Sicherheit an Bahnhöfen und in Zügen ein“, heißt es in einem Bericht von „t-online“. In der ersten Gruppenspielphase, wenn viele Reisende erwartet werden, soll das Sicherheitspersonal der Deutschen Bahn verdreifacht werden. Sofern mehrere Spiele an einem Tag ausgetragen werden, wird sogar von einer Vervierfachung gesprochen.

+++ Deutsche Bahn: Kunden sollen plötzlich für Deutschlandticket zahlen – dabei haben sie gar keins bestellt! +++

„Wo wir sehen, dass es Schwerpunktstrecken gibt, auf denen wir mehr randalierende Fans erwarten können als auf anderen Strecken, setzen wir dann auch gezielt mehr Sicherheitspersonal ein“, erklärt DB-Personenfernverkehrsvorstand Michael Peterson in einem Pressegespräch, wie „t-online“ weiter berichtete. Das Sicherheitskonzept der Deutschen Bahn musste mehrmals überarbeitet werden, denn insbesondere seitens der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) gab es mehrmals Kritik.


Weitere Themen:


„Man kann nur hoffen, dass die Maßnahmen ausreichend sind für eine friedliche EM in Deutschland“, erklärt der EVG-Betriebsrat Ralf Damde nun gegenüber der „Deutschen Presse-Agentur“.

Fest steht: Wer zur EM-Zeit mit der Deutschen Bahn unterwegs ist, der sollte einen möglichst großen Zeitpuffer einplanen, um sicherzustellen, dass er auch pünktlich an dem gewünschten Ziel ankommt.