Bundestagswahl: Umfrage-Hammer! Heftiger Dämpfer für Armin Laschet

CDU: Das ist die Karriere des Armin Laschet

Der kommende Kanzler? Die Karriere des Armin Laschet

CDU-Parteichef und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet kandidierte bei der Bundestagswahl 2021 als Kanzler für die Union.

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Die Bundestagswahl 2021 ist sicherlich nicht die Wahl der beliebtesten Bundeskanzler-Kandidaten. Das ist jetzt schon seit einiger Zeit klar, bewegen sich die Zustimmungswerte von Armin Laschet, Annalena Baerbock und Olaf Scholz eher knapp über der Grasnarbe.

Während Armin Laschet vor gut zwei Wochen noch Zustimmungswerte im Bereich von 20 Prozent hatte, kommt es jetzt dicke für ihn.

Denn das Meinungsforschungsinstitut Insa sieht die Zustimmungswerte vor der Bundestagswahl im September nun nur noch bei 13 Prozent. Vergangene Woche sprachen sich noch 15 Prozent für eine Kanzlerschaft des Aacheners aus.

Bundestagswahl: Hochwasserkatastrophe sorgt für schlechte Umfragewerte

Ein möglicher Grund für den Absturz: Armin Laschets Handeln während der Hochwasserkatastrophe. Zuerst ließ er gar nichts von sich hören, dann fiel er während einer Rede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier unangenehm auf. Steinmeier sprach über die Opfer der Katastrophe, Laschet feixte im Hintergrund.

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Bundestagswahl: Das ist CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet

  • geboren am 18. Februar 1961 in Aachen
  • seit 2017 Ministerpräsident von NRW
  • Vorsitzender der Landesfraktion der CDU
  • Kandidat für Vorsitz der Bundes-CDU und damit wäre er vermutlich auch Kanzlerkandidat
  • während Corona-Krise drängte Laschet früh auf Lockerungen
  • sprach sich vor deren Einführung gegen die Gleichstellung der homosexuellen Ehe mit der konventionellen Ehe aus

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Doch nicht nur Laschet hat es schwer in Sachen Beliebtheit: Annalena Baerbock, lange als schärfte Konkurrentin von Laschet gehandelt, kann allerdings von seinen schlechten Werten nicht profitieren. Sie verharrt ebenfalls bei 13 Prozent.

Als lachender Dritte geht derweil Olaf Scholz ins Rennen: Er schafft es in der Umfrage auf 22 Prozent.

Bundestagswahl: Parteien wählen Bundeskanzler

Doch natürlich sind diese Werte wenig aussagekräftig. In Deutschland wird der Bundeskanzler nicht direkt gewählt, sondern durch die Abgeordneten der Parteien. Und da sieht es doch noch dünn aus für Olaf Scholz – und besser für Armin Laschet.

Denn die neueste Insa-Umfrage vom 31. Juli zeigt auch: 27 Prozent der Wählerinnen und Wähler würden für CDU/CSU stimmen, 18 Prozent für die Grünen, 17 Prozent für die SPD, 13 Prozent für die FDP. Die AfD kommt auf 11 Prozent, die Linke auf sechs. Die restlichen acht Prozent entfallen auf andere Kleinstparteien.

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So würde es nach aktuellen Umfragen nicht für eine Weiterführung der derzeitigen Koalition aus CDU und SPD reichen. Armin Laschet muss sich aller Wahrscheinlichkeit eine dritte Partei ins Boot holen. Profitieren könnte davon schlussendlich die FDP, die sich nach der vergangenen Wahl entschied, einer Regierungskoalition mit der Union und den Grünen nicht beizutreten.

Doch noch sind es bis zur Wahl noch knapp zwei Monate. Bis dahin kann noch einiges passieren auf der Achterbahn-Fahrt Bundestagswahl 2021. (evo)