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Berlin: Nachbarn gaben Amok-Fahrer liebevollen Namen – Schwester gibt tiefe Einblicke

Berlin: Nachbarn gaben Amok-Fahrer liebevollen Namen – Schwester gibt tiefe Einblicke

Todesfahrt in Berlin war offenbar "Amoktat"

Nach der Todesfahrt eines 29-Jährigen in Berlin spricht Innensenatorin Iris Spranger von einer "Amoktat". Der Mann war mit seinem Auto in eine Schulklasse aus Hessen gerast, eine Lehrerin wurde dabei getötet, mehrere Schüler wurden teils lebensgefährlich verletzt. of injured people and firefighters

Berlin steht nach der Amok-Fahrt in der Nähe des Breitscheidplatzes unter Schock.

Am Mittwoch (8. Juni) raste ein Autofahrer auf der Tauentzienstraße in eine Menschenmenge. Eine Lehrerin aus Hessen ist tot. Weitere Menschen schweben in Lebensgefahr.

Bis weit über die Grenzen von Berlin fragen sich die Menschen: Wer ist zu einer solch grausamen Tat fähig? Am Steuer des Autos soll Gor H. (29) gesessen haben. Seine Schwester ist erschüttert.

Berlin: Amok-Fahrer fleht um Hilfe – „So ein Arschloch“

„Bitte Hilfe“, wimmerte der 29-Jährige bei seiner Festnahme. Auf Mitleid konnte der mutmaßliche Amok-Fahrer nicht hoffen, als die Beamten ihn wenige Meter vom Tatort abführten.

„So ein Arschloch“, schrie eine erschütterte Passantin unter dem Eindruck der schrecklichen Szenerie.

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Die wichtigsten Infos zusammengefasst:

  • Am 8. Juni raste gegen 10.30 Uhr in Berlin-Charlottenburg ein Auto in eine Menschenmenge
  • Rund 200 Meter weiter fuhr der Wagen in ein Schaufenster eines Parfümerie-Geschäfts
  • Eine Lehrerin kam ums Leben, sechs weitere Menschen wurden lebengefährlich verletzt. Insgesamt gab es ca. 20 Verletzte
  • Der Fahrer Gor H. (29) wurde von der Polizei festgenommen
  • In seinem Auto wurden Schriftstücke mit Bezug zur Türkei gefunden

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Der Wagen, der letztlich in der Schaufenster-Scheibe einer Douglas-Filiale zum Stehen kam, war nicht auf Gor H. gemeldet. Sondern auf seine Schwester.

Berlin: Schwester des Amok-Fahrers: „Er hat schwerwiegende Probleme“

Die Polizei durchsuchte deshalb nicht nur die Wohnung des Verdächtigen, auch bei seiner Schwester standen sie auf der Matte.

Gegenüber der „Bild“ gab die 31-Jährige Einblicke in das Seelenleben ihres Bruders: „Er hat schwerwiegende Probleme“, habe sie zitternd gesagt.

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Weitere Meldungen:

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Amok-Fahrer aus Berlin – Nachbarn gaben ihm liebevollen Namen

Laut Nachbarn habe Gor H. schon seit mindestens 14 Jahren mit seiner Mutter und einer Schwester in Charlottenburg gewohnt.

Der „kleine runde Mann“ soll er in der Nachbarschaft liebevoll genannt worden sein. Ein Nachbar teilten der „Bild“ mit, dass die Mutter des Verdächtigen derzeit im Urlaub sei: „Ich hätte mir nie vorstellen können, dass er zu so einer Tat fähig ist.“

Mehr aktuelle Entwicklungen kannst du hier im News-Blog zu der Amok-Fahrt in Berlin verfolgen >>> (ak)