Aldi: Wegen steigender Preise – Discounter macht deutliche Ansage an Kunden

Warum Aldi in Österreich Hofer heißt

Warum Aldi in Österreich Hofer heißt

Aldi Süd expandierte 1968 zum ersten Mal ins Ausland. In Österreich heißen die Filialen des Unternehmens Hofer.

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Beim Einkaufen geraten derzeit viele ins Schwitzen – die Lebensmittelpreise steigen und steigen. Aldi hat diesbezüglich jetzt eine deutliche Ansage an seine Kunden gemacht.

Wie so viele Supermärkte und Discounter hat auch Aldi die Preise seiner Produkte angehoben. Das gefällt natürlich den wenigsten Kunden.

Aldi kontert Kritik

Der „Express“ berichtet jetzt von einem Verbraucher, der sich auf Facebook bei dem Discounter diesbezüglich zu Wort gemeldet hat – und die Antwort von Aldi folgte prompt.

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Das ist der Discounter Aldi:

  • Aldi Nord und Aldi Süd sind zwei separate Unternehmensgruppen in Essen und Mülheim
  • Aldi steht für Albrecht-Discount: 1913 machte sich Karl Albrecht in Essen als Brothändler selbstständig
  • 1962 wurde der Familienbetrieb zu einem reinen Discounter umfunktioniert

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„Wann kommt mal eine Preistransparenz gegenüber uns Kunden?“, will er auf Facebook von Aldi wissen. „Preisschild hochschrauben, ist einfach, erklärt aber nicht, wie sich die Teuerung genau zusammensetzt“, schreibt der Mann weiterhin.

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Aldi-Kunde fordert mehr Transparenz bei Preispolitik

Dabei fordert der Kunde Klarheit von dem Discounter! Steigen die Preise jetzt einfach immer weiter? Aldi reagierte auf den Facebook-Post sofort. Ein Mitarbeiter des Aldi-Teams meldete sich unter dem Beitrag.

Zwar könne Aldi nicht die komplette Preispolitik offenlegen, aber Argumente liefert das Unternehmen dann doch. „Steigende Energie und Produktionskosten, Mangel an Lkw-Fahrern, Probleme in der internationalen Seefracht und steigende Rohstoffpreise“, begründet der Aldi-Mitarbeiter.

Aldi steht unter großem Druck

Diese Punkte führen zu den Preissteigerungen. Dabei seien diese immer das letzte Mittel, wie es in dem Beitrag von Aldi heißt. Doch der Druck ist groß geworden.

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„Bevor es zu Preiserhöhungen unserer Artikel kommt, prüfen wir alle Möglichkeiten, Mehrkosten anderweitig – auch durch Reduktion unserer Marge – aufzufangen. Wenn wir die Kosten nicht mehr alleine tragen können, müssen wir einen Teil davon an den Verbraucher abgeben“, wird Aldi vom „Express“ zitiert.

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Immerhin wird in Aussicht gestellt, dass die Preise auch wieder sinken können – sobald sich die Situation wieder entspannt.

Große Änderung in den Aldi-Filialen! Lies hier, worauf sich Kunden einstellen müssen! (cf)