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Aldi, Kaufland und Co: Einkaufswagen-Trick enthüllt! DAS müssen Kunden beachten

Aldi, Kaufland und Co. machen viel dafür, dass die Kunden möglichst viel kaufen. Auch der Einkaufswagen nimmt eine wichtige Rolle ein.

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Aldi: So wurde aus einem kleinen Laden ein Discounter-Riese

Supermärkte und Discounter wie Aldi oder Kaufland versuchen durch unterschiedlichste Aktionen immer mehr Kunden von der Konkurrenz zu sich zu locken. Doch im Laden selber wenden sie einige Tricks an, damit der Wagen oder Einkaufskorb der Kunden möglichst voll wird. Im Bestfall landen darin sogar Produkte, die diese gar nicht kaufen wollten.

Aber nicht nur bei der Anordnung der Produkte oder den Preisen gibt es bei Aldi oder Kaufland ausgeklügelte Systeme, sondern auch die Einkaufswagen sehen speziell aus, um einen Zweck zu erfüllen. Hier erfährst du, was dahinter steckt.

Aldi, Kaufland und Co mit Einkaufswagen-Trick

Wohl jeder Kunde von Aldi, Kaufland oder einem anderen Supermarkt kennt dieses Gefühl: Man steht an der Kasse und im Wagen sind viel mehr Produkte gelandet, als man ursprünglich eigentlich einkaufen wollte. Das ist nur selten Zufall. Die Discounter und Supermärkte machen nämlich sehr viel dafür, dass möglichst vielen Kunden genau das passiert.

Der Einkaufswagen spielt dabei eine nicht unwichtige Rolle. Dieser ist oft recht groß und bietet dementsprechend viel Platz für Produkte, die der Kunde später auch bezahlen muss. Doch es geht dabei nicht darum, dass dem Kunden möglichst viel Komfort geboten wird, so „karlsruhe-insider“. Es geht um Psychologie.

Einkaufswagen sollen zu mehr Kaufen verleiten

Denn durch die Größe wirkt der Wagen immer noch recht leer, wenn sich schon einige Produkte in ihm befinden. Deshalb kommt es zu einem sogenannten „Aufwandsreflex“, bei dem man sich die Frage stellt: „Bin ich jetzt nur für diese paar Sachen hierhergekommen? Da geht noch etwas mehr.“ Und schon landen noch mehr Produkte in dem Wagen.


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Auch die Form ist nicht zufällig gewählt. Der Boden des Einkaufswagens ist nicht etwa gerade, sondern fällt nach hinten ab. So sollen die Produkte möglichst weit nach hinten rutschen und der Blick des Kunden auf den leereren, vorderen Teil des Wagens fällt. „Dadurch nehmen wir nicht mehr so bewusst wahr, was wir schon alles eingepackt haben – und legen noch mehr rein“, erklärt ein Marketingexperte gegenüber „karlsruhe-insider„. Falls du diese Tricks umgehen möchtest, kannst du beispielsweise anstelle eines Wagens auf einen Einkaufskorb zurückgreifen.