Vegan-Guru Attila Hildmann rastet komplett aus - weil eine Journalistin seine Mayo nicht mag

„Sonst hätte ich Ihnen meine Pommes in Ihre Wannabe-Journalistinnen-Visage gestopft“: Attila Hildmann wird langsam etwas ... unheimlich.
„Sonst hätte ich Ihnen meine Pommes in Ihre Wannabe-Journalistinnen-Visage gestopft“: Attila Hildmann wird langsam etwas ... unheimlich.
Foto: imago

Berlin. Es ist ein bisschen wie mit dem Pawlowschen Hund: Wenn man es wagt, Attila Hildmann zu kritisieren, bekommt der Mann sofort Schaum vor dem Mund: Ein reiner Reflex, so scheint es.

Das hat jetzt auch eine Journalistin des Tagesspiegel feststellen müssen. Im Rahmen der Serie „Berliner Imbisse im Test“ hat sie auch dem veganen Restaurant von Attila Hildmann einen Besuch abgestattet.

Attila Hildmann: „Was für ein Kackartikel“

Das Restaurant kommt bei ihr gar nicht gut weg: Die Brötchen seien „genauso labberig wie in den großen Hamburgerketten“, es rieche in dem Laden wie in einer Fritteuse und die Süßkartoffeln seien „eher klebrig statt knusprig“.

Ja, die Gastro-Kritik ist spitz formuliert. Nun könnte Attila Hildmann das einfach an sich abtropfen lassen - zumindest er weiß ja, dass sein Restaurant mindestens das beste der Welt ist oder so. Aber Attila Hildmann ist nun mal Attila Hildmann - also rastet er via Facebook (mal wieder) komplett aus.

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Dem gesamten Tagesspiegel und vor allem der Autorin erteilt er erst einmal Hausverbot, klar: „Was für ein dreckiger Kackartikel mit so viel Unwahrheit, dass mir mein labbriger veganer "Hackfleisch"-Burger, der von meinen verschwitzen Mitarbeitern zubereitet wird, ja richtig hochkommt und ich vor das Tagesspiegel Gebäude kotzen mag (vielleicht mach ich das auch!)“, schreibt Hildmann.

Wer Mayo mag, frisst auch kleine Kinder

Auch dass ihr die Mayo nicht so gut schmeckt, findet Attila Hildmann richtig scheiße - also greift er zur fetten Moralkeule: „Es tut mir auch für sie leid, dass sie meine Mayo nicht lecker finden und das "Naturprodukt" mit echten Eiern bevorzugen und damit drauf scheißen, dass 50 Millionen männliche Küken pro Jahr geshreddert oder vergast werden, weil sie keine Eier legen können.“

Ja. Wer Mayo mag, frisst auch kleine Kinder. Dass die Journalistin nicht öfter über Hühnereier schreibt, liegt übrigens wohl an ihrer mangelnden Intelligenz, wenn man Hildmann glaubt („aber dafür braucht es nicht nur Intelligenz (bei Reporterinnen Ihres Schlags schwer detektierbar)“.

„Pommes in die Journalistinnen-Visage gestopft“

Und weil ein echter Ausraster nunmal erst mit einer impliziten Drohung richtig gut wird - da macht Hildmann so schnell keiner was vor - schreibt wer zum Schluss: „Ich freue mich, dass ich Sie nicht erkannt habe, sonst hätte ich Ihnen meine Pommes in Ihre Wannabe-Journalistinnen-Visage gestopft.“

In der Vergangenheit hatte Attila Hildmann immer mal wieder mit merkwürdigen Facebook-Posts irritiert: Als ein Gast nach dem Verzehr seines übertrieben scharfen Chili-Burgers zusammengebrochen war, zeigte sich Hildmann regelrecht amüsiert: „Heute hat sich wieder jemand beim HELLFIRE CONTEST überschätzt und musste sich erstmal untern Tisch legen“ - ja, witzig, Attila.

Nutzer, die ihn deshalb kritisierten, beschimpfte der Vegan-Guru als „Kackbratzen“. (pen)

 
 

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